Unliebsamen Nachbarn falsch verdächtigt
am 18.04.2007 von schreibmaschineNach jahrelangen Streitigkeiten mit der Nachbarschaft hat es ein 49-jähriger Busfahrer aus Würzburg zu weit getrieben. Weil er wahrheitswidrig behauptete, einen unliebsamen Nachbarn bei einem Rotlichtverstoß im Straßenverkehr beobachtet zu haben, wurde er wegen falscher Verdächtigung zu 900 Euro Geldstrafe verurteilt.Ende Juni 2006 kam der Busfahrer zur Polizei und behauptete, am Morgen einen Mann in einem Mercedes beim Überfahren einer roten Ampel beobachtet zu haben. Und bei dem Verstoß habe der PKW-Lenker auch noch ein Handy am Ohr gehabt. Gegen den Autofahrer wurde ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet. Schenll stellte sich allerdings heraus, dass die Anschuldigungen des 49-Jährigen frei erfunden waren. Deshalb kassierte der Busfahrer einen Strafbefehl über 30 Tagessätze von 30 Euro (900 Euro) Geldstrafe, gegen den er aber Einspruch einlegte.In einem ersten Prozess vor dem Amtsgericht wurde schnell deutlich, dass der Angeklagte und der PKW-Lenker als Nachbarn ein Mietshaus in der Lindleinsmühle bewohnen und sich seit gut fünfzehn Jahren nicht grün sind. Der Anzeige-Erstatter wohnt unter dem Autofahrer, immer wieder gibt es Streit wegen Lärmbelästigungen und anderen Dingen. Vor Gericht machte der Angeklagte einen so schlechten Eindruck auf die Richterin, dass sie das Verfahren aussetzte und eine Untersuchung seiner Schuldfähigkeit anordnete. In der Zwischenzeit hatte der 49-Jährige einen Verteidiger engagiert. Der versuchte im zweiten Termin vor der Strafrichterin am gestrigen Freitag, seinen Mandanten vor einer Verurteilung zu bewahren. Der Busfahrer werde sich bei seinem Nachbarn entschuldigen und noch in diesem Jahr aus dem Mietshaus ausziehen, versprach der Anwalt: „Er sieht ein, dass er seinem Nachbarn sehr viel Ungemach bereitet hat. …
Straßenbahn-Gegner nimmt Berufung zurück
schreibmaschine / Rechtskräftig ist seit Freitag das Urteil gegen einen 55 Jahre alten Würzburger, der vor einigen Jahren einen regelrechten Kleinkrieg gegen die Bus- und Straßenbahnfahrer der WSB geführt hat. Im Prozess vor dem Landgericht nahm d…
Army-Drill für die zwölfjährige Stieftochter
schreibmaschine / Militärischer Drill für eine Zwölfjährige: Weil er seine Stieftochter aus erzieherischen Gründen wie einen Armee-Rekruten behandelt hat, muss ein 31-jähriger US-Amerikaner aus dem Kreis Würzburg 8.000 Euro Geldbu&sz…
Sparsamer Bürgermeister muss zahlen
schreibmaschine / Weil er der Gemeindekasse 5.000 Euro Kosten ersparen wollte, muss der Bürgermeister einer Marktgemeinde im Kreis Würzburg jetzt in die eigene Tasche greifen. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 56-Jährigen „Unerlaubtes Betreiben ei…
Hund als Unfallverursacher
Blog der Verkehrsunfallabwicklung / Ein Hund verursachte gestern Nacht einen Verkehrsunfall in Spandau. Ein 68-jähriger Autofahrer aus demselben Bezirk fuhr gegen 22 Uhr 20 auf der Neuendorfer Straße, als in Höhe Triftstraße ein aus dem Koeltzepark kommender Hund…
Dauer-Fahrgast vor Gericht
schreibmaschine / Weil er eine Busfahrerin beleidigt und verleumdet haben soll, saß ein 29-jähriger Hartz-IV-Empfänger in Würzburg vor dem Amtsgericht auf der Anklagebank. Am Ende wurde das Verfahren eingestellt, weil die Frau keine Busse mehr len…
Exhibitionistischer Jugendpfleger zu Geldstrafe verurteilt
schreibmaschine / Ursprünglich wollte er einem öffentlichen Prozess aus dem Weg gehen. Inzwischen ist der ehemalige „Jugendbeauftragte“ der Gemeinde Partenstein aber doch persönlich vor dem Würzburger Amtsgericht erschienen. Die in eine…
