Union und SPD legen nach TV-Duell zu

Berlin (Reuters) - Nach dem Fernsehduell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Herausforderer Frank-Walter Steinmeier haben einer Umfrage zufolge sowohl die Unionsparteien als auch die SPD in der Wählergunst zugelegt.

An der Aussicht auf eine Regierungsmehrheit für CDU/CSU und FDP ändert sich laut dem am Mittwoch veröffentlichten Stern-RTL-Wahltrend aber nichts: Sie kommen gemäß den von Forsa ermittelten Zahlen zusammen auf 49 Prozent und liegen damit vor SPD, Grünen und Linkspartei mit insgesamt 45 Prozent.

Die Union legte zwei Punkte auf 37 Prozent zu. Die SPD gewann im Vergleich zur Vorwoche drei Punkte auf 24 Prozent. Die FDP sackte auf zwölf Prozent ab, ihren schlechtesten Wert seit Jahresbeginn in den Forsa-Umfragen. Die Linkspartei büßte seit der vergangenen Woche vier Punkte auf zehn Prozent ein, die Grünen gewannen einen Punkt auf elf Prozent.

Forsa-Chef Manfred Güllner erklärte die Gewinne für Union und SPD damit, dass das TV-Duell zu einer Polarisierung auf die beiden großen Parteien geführt habe. "Die Linke hat drastisch verloren, offenbar, weil Steinmeier in dem Duell so stark auf das Thema soziale Gerechtigkeit gesetzt hat", sagte er dem "Stern" laut Vorabmeldung.

Für die Umfrage interviewte Forsa am 14. September 1008 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.



Quelle: Reuters (16. September 2009)

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Themen: Berlin , Germany , Spd , Western Europe , Europe , German General News , Domestic Politics , Fdp , Angela Merkel , Rtl , Elections , Linkspartei , Soziale Gerechtigkeit

Erschienen 16. September 2009 bei http://www.reuters.com.

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