Union legt nach Guttenberg-Rücktritt in Umfrage wieder zu

Berlin (Reuters) - Die Unionsparteien legen nach dem Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg als Verteidigungsminister in der Wählergunst wieder zu.

In der Forsa-Umfrage für RTL und "Stern" kletterte sie im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte auf 36 Prozent. Damit erreichte sie den gleichen Wert, den sie vor Guttenbergs Abschied von der Politik verzeichnet hatte. Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem "Stern" laut Vorabbericht vom Mittwoch, dass die Sympathiewerte wieder anzögen, zeige, dass Guttenbergs Rücktritt ein absolut notwendiger Schritt für die Glaubwürdigkeit von CDU und CSU gewesen sei.

Die SPD gab gegenüber der Vorwoche einen Punkt auf 26 Prozent ab. Die Grünen hielten ihre 16 Prozent, die Linke verharrte bei zehn Prozent und die FDP bei fünf Prozent.

Der neue Verteidigungsminister Thomas de Maiziere profitiert der Umfrage zufolge von hohen Vorschusslorbeeren. Jeder zweite Befragte halte seine Ernennung für eine gute Lösung, wobei der Zustimmungswert für ihn bei den FDP-Wählern mit 73 Prozent und bei den SPD-Anhängern mit 64 Prozent höher ist als beim Unionswählern mit 59 Prozent.

Für die sogenannte Sonntagsfrage interviewte Forsa 2501 Bundesbürger zwischen dem 28. Februar und dem 4. März.



Quelle: Reuters (9. März 2011)

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Erschienen 9. März 2011 bei http://www.reuters.com.

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