Union und FDP in Umfragen weiter vorne

Berlin (Reuters) - Gut zwei Monate vor der Bundestagswahl kann Schwarz-Gelb in Umfragen eine knappe Regierungsmehrheit halten.

Die SPD kommt auch in den am Mittwoch veröffentlichten Erhebungen nicht aus ihrem Umfragetief. Das linke Lager aus SPD, Grüne und Linkspartei kommt in beiden Fällen auf 45 Prozent.

In der Forsa-Erhebung für den "Stern" und den Sender RTL kommen CDU/CSU wie in der Vorwoche auf 36 Prozent, 14 Prozent wollen für die FDP stimmen. Stabil blieben auch die Werte der anderen Parteien: Der SPD wollen 23 Prozent der Bürger ihre Stimme geben, den Grünen zwölf Prozent und der Linken zehn Prozent.

Auch in einer im "Handelsblatt" veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Info liegen Union und FDP vorne. Hier kommen CDU/CSU auf 38 Prozent und die FDP auf 13 Prozent. Für die SPD stimmten 24 Prozent, für die Grünen elf und die Linke zehn Prozent.

Nach der Forsa-Umfrage schafft es SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nicht, beim Wahlbürger zu punkten. Könnten die Deutschen ihren Regierungschef direkt wählen, würden sich 20 Prozent für Steinmeier entscheiden. 56 Prozent wollen, dass Kanzlerin Angela Merkel im Amt bleibt.

Für die Forsa-Umfrage wurden 2507 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 13. bis 17. Juli befragt. Info befragte 1500 Bürger, über den Zeitraum wurden keine Angaben gemacht.



Quelle: Reuters (22. Juli 2009)

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Themen: Berlin , Germany , Western Europe , Europe , German General News , Domestic Politics , Umfragen , Stern , Lager , Linke , Bundestagswahl , Fdp , Angela Merkel , Rtl , Forsa , Elections

Erschienen 22. Juli 2009 bei http://www.reuters.com.

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