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Unerwünschte E-Mail-Werbung gegenüber Gewerbetreibenden

am 02.04.2007 von http://log.handakte.de/

Der Anwendung des als “sonstiges Recht” im Sinne des § 823 Bas. 1 BGB anerkannten Rahmensrechts des eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetriebs und ein hieraus resultierender quasinegatorischer Abwehranspruch aus §§ 1004 Abs. 1, 823 Abs. 1 BGB wird nicht schon wegen einer Subsidiarität gegenüber den spezialgesetzlichen Schutzvorschriften der §§ 3, 7 Abs. 2 Nr. 3, 8 Abs. 1 UWG verdrängt. Denn der durch die E-Mail-Werbung belästigte Unternehmer kann, wenn er nur als Marktteilnehmer im Vertikalverhältnis und nicht als Mitbewerber im Sinne der §§ 2 Abs. 1 Nr. 3, 8 Abs. 3 Nr. 1 UWG betroffen ist, nicht aus Wettbewerbsrecht nach § 8 Abs. 1 UWG vorgehen. Ihm bleibt nur der subsidiär geltende Weg über das Deliktsrecht nach §§ 1004 Abs. 1, 823 Abs. 1 BGB. Würde man den durch den Empfang von Werbe-E-Mails betroffenen Unternehmen aber eine Berufung auf das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb versagen, liefe nicht zuletzt …

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