Um zwei Euro verrechnet - Prozess gegen Zumwinkel.

In Bochum findet in diesen Tagen bekanntlich der Prozess gegen Klaus Zumwinkel statt, ein Prozess, der ohnehin schon entschieden ist (nur am Rande: wer sich in Strafprozessen auskennt, weiß, dass es hinter den Kulissen Gespräche in RIchtung deal gegeben haben dürfte, da der Vorsitzende, Herr Mittrup, sonst sicherlich nicht nur zwei Tage angesetzt hätte).

Offenbar haben die Prozessbeteiligten es immerhin geschafft, bei folgender Szene das Wort “peanuts” zu vermeiden (aus Spiegel online):

“Später gibt Mittrup, Vorsitzender der 12. Strafkammer am Bochumer Landgericht, zu Protokoll, dass das Gericht beim Errechnen einer Steuersumme einen Fehler gemacht hat. Um zwei Euro habe man sich verrechnet, wodurch sich die exakte Gesamtsumme, die Zumwinkel hinterzogen hat, inklusive Solidaritätszuschlag auf 967.851,96 Euro belaufe. “Zwei Euro?”, fragt Zumwinkels Anwalt Hanns Feigen fast ungläubig. “Na ja, für manche sind zwei Euro ganz, ganz viel Geld”, kontert der Richter fast schon hämisch.”

Allerdings! Echte Neidgefühle kamen dann bei mir allerdings auf, als ich von der 800 Jahre alten Burg in Italien las:

“Kurz darauf wird es ganz, ganz still im Saal. Mittrup zwingt Zumwinkel - zur Freude des Publikums - Einblicke in seine eigene finanzielle Situation zu geben. Für 2,8 Millionen Mark habe er seine 800 Jahre alte Burg in Italien gekauft, sagt der A…

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Themen: Anwalt , Befangenheit , Spiegel Online , Italien , Bmw , Peanuts , Zumwinkel , Rechtliches
Rechtsgebiet: Arbeitsrecht

Erschienen 23. Januar 2009 auf http://der-rechthaber.de.

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