ZEUGEN
LawBlog | 10. März 2005 — Manche Gegner beginnen ein Telefonat wenig konstruktiv: Tag, hier spricht P. Ich schalte den Apparat jetzt auf laut. Wer hö…
Warum ich blogge? Weil’s Spaß macht. Mir - beim Schreiben. Und vielen anderen - beim Lesen. Einige Leser schreiben dann auch. Dazu lädt die Kommentarfunktion der Blog-Software ja auch ein.
Aber was treibt manchen Zeitgenossen dazu, in den Kommentaren herumzutrollen? Mal eben ein wenig Dampf ablassen, weil der Beitrag nicht gefällt oder weil man eben eine andere (An-)Sicht hat. Ist ja in Ordnung.
Aber eigentlich nicht so richtig nachvollziehen kann ich das Verhalten eines (vermeindlich: (IP: 80.146.16.99 , p50921063.dip0.t-ipconnect.de) anonymen Kommentators nicht. In einem ersten Beitrag gibt er zu verstehen, daß er nichts, aber auch gar nichts von dem verstanden hat, was in dem Beitrag verbotschaftet wurde. Nörgelt aber rum (13:07 Uhr):
Sieht Ihr Mandant nun Honorarforderungen entgegen?
Ihm scheint’s wohl nicht zu gefallen, daß Anwälte (nicht alle!) über ein höheres Einkommen verfügen als Hartz-IV-Empfänger. Sozialneid? Egal. Ich habe den Müll aus den Kommentaren gelöscht.
Das läßt er sich natürlich nicht gefallen. Er insistiert (13:37 Uhr):
Welche Art von Verteidigung hat Ihr Mandant denn genossen?
Ich möchte mich eigentlich nicht mit ihm unterhalten, zumal ich (noch) nicht weiß, wer oder was er ist. Entf-Taste! Das gefällt ihm auch nicht (19:17 Uhr):
Und ich könnte schwören, hier waren bis vor kurzem noch Kommentare zu finden. Haben Sie nach der Frage der zuteilgekommenen Verteidigung einfach nur einen singulären einen Wutanfall gehabt, oder sind Ihnen kritische Nachfragen generell unangenehm?
Wer alles löscht, was ihm nicht passt, wäre vielleicht gut beraten, die Kommentarfunktion zu schließen.
Wünsche Ihnen trotzdem noch einen schönen Abend. Ich versüße mir meinen gerade mit Lebkuchenherzen - und was Ihr Mandant macht, weiss ich nicht. Vermutlich schaut er zur Decke und fragt sich, ob er ohne Anwalt nicht besser gefahren wäre.
Preiswerter auf jeden Fall.
Er scheint sich in irgendwas verbissen zu haben. Oder er schiebt Frust, weil er sonst keinen hat, mit dem er schimpfen kann. Ich schicke den Müll erst einmal beiseite …
“Don’t feed the trolls“,
der alte Grundsatz aus dem Usenet fällt mir ein. Genützt hat es nichts (20:38 Uhr):
Ich würde sagen, Sie haben es geschafft, sich nochmals selbst zu unterbieten. Solch geistige Tieffliegerei begnegnet einem in der Blogosphäre äußerst selten.
Glückwunsch und weiterhin viel Vergnügen bei Comedy auf Ihrem Niveau.
Was mache ich falsch, daß der arme Mann immer noch (vergeblich) versucht, seine armseligen Gedanken über mein Weblog zu verbreiten? Weg damit. Kommentarlos - jedenfalls von meiner Seite. Um 20:57 Uhr meldet sich der Lebkuchenesser (kommt er aus Nürnberg?) wieder:
Also dummdreist, k…
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