Trennung nicht akzeptiert
am 24.06.2008 von schreibmaschineDringend erwachsen werden muss ein 24-jähriger Würzburger, der die Trennung von seiner Freundin nicht verwinden konnte. Um die Studentin zurückzubekommen, terrorisierte er sie mehrere Monate lang und überschritt dabei immer wieder die erlaubten Grenzen. Unter anderem wegen Freiheitsberaubung, Bedrohung, Nötigung, Sachbeschädigung und Straßenverkehrsgefährdung wurde er vom Amtsgericht zu sieben Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Für den 24-Jährigen war alles nicht so schlimm: „Er verharmlost die Taten und legt sich seine eigene Wahrheit zurecht“, sagte Strafrichterin Gudrun Helm. Die Aussage seiner Ex-Freundin zeichnete ein wenig schmeichelhaftes Bild des Angeklagten: Sie hatte Schluss gemacht, weil er gegen ihren Willen einen Handy-Vertrag auf ihren Namen abgeschlossen hatte. Die Trennung wollte der junge Mann nicht akzeptieren. Wenn er die Studentin aus Kitzingen nur mit Anrufen und SMS drangsaliert hätte, wäre alles nicht so schlimm gewesen.Doch dabei bleib es nicht: Mehrfach verfolgte er seine Ex-Freundin in der Manier eines „Stalkers“, zwang sie immer wieder zu Gesprächen. „Hunderte Male hat er auf allen Nummern angerufen und ist um unser Haus gefahren. Es hatte aber keinen Sinn, mit ihm zu reden“, erklärte das Opfer. In einem Fall verfolgte der Angeklagte sie auf der Bundesstraße nach Kitzingen und bremste sie mehrmals aus. Bei einer anderen Gelegenheit lockte er sie in sein Auto, ließ sie nicht mehr aussteigen und fuhr mit ihr stundenlang herum. Erst auf der Straße vor der Wohnung des 24-Jährigen in der Innenstadt konnte die junge Frau fliehen.Mehrfach wurde sie von ihm bedroht: „Du wirst noch bereuen, dass du mich je …
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