TRACERT NSA.GOV
ist ein simpler DOS-Befehl zum Erstellen einer sog. “Tracerroute” mit der sich ermitteln lässt, über welche Router ein Datenpaket zu seinem Ziel, im obigen Fall die Server des US-Geheimdienstes NSA, gelangt. An jedem solcher Router ist es theoretisch möglich sich einzuklinken und den Internettraffic abzuhören. Führt der einfache Windowsanwender nun “tracert nsa.gov” unter “Start” –> “Ausführen” aus, so erscheint die Traceroute für einen Server der NSA. Schaut man sich nun Position 13 an erscheint dort “tbr2-p012201.sffca.ip.att.net”. Ein Router des amerikanischen Providers AT&T.
Wenn man nun Kevin Poulsen vom Magazin “Wired” Glauben schenken darf, ist das ein Router der bei AT&T in einem speziellem Abhörraum installiert wurde und dazu dient Traffic an die NSA abzuzweigen.
Poulsen nach sollen nicht nur Daten von AT&T gescannt worden sein, sondern auch solche Daten die den AT&T-Router nur als Transitrouter durchquert haben. Somit also so ziemlich jeder Internetdatenverkehr. Hinzu kommen Hinweise, dass die NSA mehrere dieser Router anzapfte.
Bleibt allerdings die Frage, ob die NSA wirklich so dilletantisch vorging, dass jeder Neunjährige die NSA-Abhörrouter entdecken kann…
(mehr bei SPIEGEL online)
Bitte beachten Sie: Dieser Artikel ist nicht mehr im Original verfügbar.Sicherheitsproblem bei WLAN-Routern mit WPS
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