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Titel

am 20.03.2005 von Aktenvermerk

In Österreich, mehr vielleicht als in allen anderen Staaten, ist man niemand ohne Titel. In der öffentlichen Wahrnehmung zählt, was man erreicht oder geleistet hat, erst dann wirklich, wenn damit ein Titel verbunden ist. Das gilt für berufliche Positionen ebenso wie (postgraduale) Ausbildungen. Wenigstens ein “Ing.” (besser natürlich ein Dipl.-Ing. (FH)), ein “akademisch geprüfter Irgendwas-Experte”, oder—momentan sehr im Trend—ein “Master” sollte es schon sein. Das weiß natürlich auch der Gesetzgeber. Er muss daher von Zeit zu Zeit für Nachschub sorgen. Der März war hier wieder einmal recht ergiebig:

Master of Science (Psychotraumatologie und …

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