5 Tipps für ein erfolgreiches Jurastudium
JuraTube | 30. Dezember 2011 — Tipp 1: In Vorlesungen gehen? Immer wieder gibt es fortgeschrittene Studenten, die einem raten, nicht in die Vorlesung zu geh…
Im folgenden Beitrag möchte ich euch mit einigen Tipps und Hinweisen beim erfolgreichen Lernen helfen.
Wie lernt man richtig? Zur Frage, wie man richtig lernt gibt es eine Menge wissenschaftlicher Abhandlungen. Zur Vorbereitung dieses Beitrags habe ich mir ein paar davon angesehen und möchte an dieser Stelle die wichtigsten Ergebnisse zusammenfassen.
Was bedeutet eigentlich Lernen? Unter Lernen versteht man den individuellen oder kollektiven Erwerb von geistigen, körperlichen oder sozialen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Zum Grundinstrumentarium des Lernens gehören neben dem Lernprozess auch die Fähigkeit zur Erinnerung (Gedächtnis) und des Abrufens (Anwendung von Erlerntem oder Lerntransfer).
Eine wichtige Erkenntnis hieraus: Lernen umfasst nicht nur den Vorgang des Erfassens, sondern auch die Fähigkeit das Gelernte zu wiederholen und umzusetzen. Der Lernvorgang im Jurastudium ist erst dann erfolgreich abgeschlossen, wenn der Stoff aktiv wiedergegeben und auf unbekannte Fälle angewandt werden kann.
I. Lernpsychologische Erkenntnisse 1. Verstehen statt auswendig lernen
Eine lernpsychologische Erkenntnis ist: Man kann Dinge, die man verstanden hat besser behalten, als solche, die man nur auswendig gelernt hat. Euer Ziel sollte also immer sein: Erst verstehen, dann auswendig lernen.
2. Der Ertrag des Lernens
Sicher ist es euch schon passiert, dass ihr euch nach einem Tag in der Bibliothek gefragt habt: „Was habe ich heute eigentlich gelernt?“
Wichtig ist, dass ihr euer Lehrbuch oder Skript nicht einfach wie einen Roman runter lest. Denn es ich lernpsychologisch erwiesen, dass man, wenn man einen Text einfach nur liest, nur ca. 40 % des Gelesenen behält.
Richtig lernt man also nur dann, wenn man sich mit dem zu lernenden Stoff über das bloße Lesen hinaus beschäftigt. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:
(1.) Man beginnt damit, beim Lesen die wichtigen Passagen oder Schlagworte zu markieren.
Vorteil:
⁃ Diese Methode ist wenig zeitaufwendig.
Nachteil:
⁃ Dies geht natürlich nur mit eigenen Büchern.
(2.) Man schreibt sich wichtige Passagen und Schlagworte auf Karteikarten, um diese später zu wiederholen.
Vorteil:
⁃ Der Lerneffekt ist höher, als beim bloßen Markieren. ⁃ Man kann die Bücher der Bibliothek nutzen. ⁃ Man kann die Karteikarten immer wieder nutzen.
Nachteil:
⁃ Der Zeitaufwand ist größer.
(3.) Man schreibt sich aus dem Lehrbuch oder Skript ein eigenes Lernskript zusammen.
Vorteil:
⁃ Der Lerneffekt ist sehr hoch, weil man sich eine individuelle Lernunterlage schafft. ⁃ Man kann die Bücher der Bibliothek nutzen. ⁃ Man kann das Skript immer wieder nutzen.
Nachteil:
⁃ Der Zeitaufwand ist sehr hoch.
II. Eine Frage des Lerntyp…
» Vollständiger ArtikelErschienen 20. Mai 2011 auf http://www.minirep.de.
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