Teilnehmer am Online-Roulettespiel muss verlorene Spieleinsätze bezahlen
am 16.07.2007 von http://herrschendemeinung.de/Das Landgericht Koblenz hat in einem Grundsatzurteil entschieden, dass dem Betreiber einer Internet-Spielbank ein Anspruch gegen den Spieler auf Zahlung der beim Online-Spiel verlorenen Einsätze zusteht.Ein Unternehmen mit Sitz in Wiesbaden betreibt aufgrund einer behördlichen Erlaubnis des Landes Hessen eine sogenannte Online-Spielbank. Die Spielbankerlaubnis beschränkt die Teilnahmeberechtigung neben anderen Voraussetzungen auf Spieler, die ihren Hauptwohnsitz in Hessen haben oder sich zum Zeitpunkt der Spielteilnahme dort aufhalten. Des Weiteren hat jeder Spieler nach der Spielbankerlaubnis und nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Klägerin bei seiner Registrierung zur Verlustbegrenzung ein für ihn geltendes Limit zu bestimmen. Nachträgliche Erhöhungen dieses Limits sind erst nach einem Ablauf von 24 Stunden, Verminderungen dagegen sofort zulässig. Der beklagte Spieler meldete sich von seinem Wohnsitz in Koblenz (Rheinland-Pfalz) aus zum Online-Spiel bei der Betreiberin an, wobei er sich den Zugang zum Spiel durch die unzutreffende Angabe eines Aufenthaltsortes und der Telefonnummer eines Bekannten in Hessen verschaffte. Das Registrierungsprogramm der klagenden Betreiberin des Online-Roulette war im Zeitpunkt der Anmeldung des Spielers so ausgestaltet, dass ein Zugang zum Online-Spiel auch ohne wirksames Setzen eines Limits möglich war. Der beklagte Spieler setzte bei seiner Anmeldung kein wirksames Limit für Spieleinsätze. Am gleichen Tag überwies er an die Roulettebetreiberin mittels Kreditkarte binnen sechs Stunden wiederholt Geldbeträge zwischen 250 € und 1.000 €, insgesamt 4.000 €. Diesen Betrag verspielte der Internetnutzer einschließlich zwischenzeitlicher Gewinne während 186 Einsätzen beim Online-Roulettespiel. Schließlich ließ der Spieler seine Überweisungen an die Online-Spielbank durch sein Kreditkartenunternehmen rückgängig machen. Die Spielbank hat den beklagten Spieler …
Teilnehmer am online-Roulettespiel muss verlorene Spieleinsätze bezahlen
Recht und Alltag / Das Landgericht Koblenz hat mit Urteil vom 26.06.2007 (Az.: 6 S 342/06) entschieden, dass dem Betreiber einer Internet-Spielbank ein Anspruch gegen den Spieler auf Zahlung der beim online-Spiel verlorenen Einsätze zusteht. Die Klägerin, ein Untern…
LG Koblenz (6 S 342/06 ): Teilnehmer am online-Roulettespiel muss verlorene Spieleinsätze bezahlen
Recht für Verbraucher / Urteil des Landgerichts Koblenz zum online-RoulettespielTeilnehmer am online-Roulettespiel muss verlorene Spieleinsätze bezahlenDas Landgericht Koblenz hat kürzlich in einem Grundsatzurteil entschieden, dass dem Betreiber einer Internet-Spielbank e…
LG Koblenz: Teilnehmer am Online-Roulettespiel muss verlorene Spieleinsätze bezahlen
Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Das Landgericht Koblenz hat kürzlich in einem Grundsatzurteil entschieden, dass dem Betreiber einer Internet-Spielbank ein Anspruch gegen den Spieler auf Zahlung der beim Online-Spiel verlorenen Einsätze zusteht.Die Klägerin, ein Unternehmen mit S…
(Un-)Zulässigkeit von Online-Roulette-Verträgen
BLOG | MEIN-RECHT-IM-NETZ.DE / "E lustich Kowelenzer Schängelche ich sain…" so dachte sich wohl ein Koblenzer bei der Teilnahme an einem Online-Roulette-Spielangebot. Allerdings hat er die Rechnung ohne die Rechtsprechung gemacht. Denn der BGH hat nun entschi…
Verlorene Spieleinsätze
Handakte WebLAWg / Das LG Koblenz hat in einem Grundsatzurteil entschieden, dass dem Betreiber einer Internet-Spielbank ein Anspruch gegen den Spieler auf Zahlung der beim Online-Spiel verlorenen Einsätze zusteht. In dem Urteilsfall hatte ein beim Land Hessen staatlic…
BGH: Online-Roulette-Spielverträge auch ohne Limit nicht sittenwidrig
Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Die Klägerin betreibt in Wiesbaden eine zugelassene Spielbank und bot im Internet die Möglichkeit an, online an einem Roulette teilzunehmen. Sie nimmt den Beklagten auf Begleichung verlorener Wetteinsätze aus einem solchen Online-Spiel in Anspruch…
Online-Roulette ohne Limit nicht sittenwidrig
Handakte WebLAWg / Der Verstoß gegen die Spielbankerlaubnis bei einem Online-Roulette in Form der, dass jeder Spieler vor Beginn ein Limit festlegt, bedeutet nicht die Unwirksamkeit der Verträge. Internetspielverträge, die ohne Setzen eines Limits durch den Spieler…
OLG Celle: Spielbank muss Spieler trotz Sperre einen größeren Gewinn auszahlen
Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Spielbank muss Spieler trotz Sperre einen größeren Gewinn auszahlen, wenn sie ihn jahrelang unkontrolliert hat spielen lassen und gegen Vorlage des Personalausweises Gewinne ausgezahlt hat.Ein Spieler klagt gegen eine niedersächsische Spielbank au…
