Tannöd
am 21.06.2008 von http://www.ip-notiz.de
LG München; Urteil vom 21.05.2008, Aktenzeichen: 21 O 15192/07
Aus der Pressemitteilung:
Das Gericht hatte die Übernahme einzelner Textpassagen durch die Beklagte zu untersuchen, aber auch zu ermitteln, inwieweit der historische Stoff vom Kläger durch fiktive Elemente ergänzt wurde, die von der Beklagten übernommen worden sein sollen.
Das Gericht bewertete den Abstand beider Werke in der konkreten sprachlichen Gestaltung als ausreichend. Hinsichtlich einzelner Szene- und Handlungselemente - etwa der Reihenfolge der Morde - folgte das Gericht nicht der Sicht des Klägers, diese seien seiner Phantasie entsprungen, so dass er sie urheberrechtlich für sich beanspruchen könne. Nach Durchsicht der noch vorhandenen Ermittlungsakten, Polizeiberichte und Pressemitteilungen kam das Gericht zu der Erkenntnis, dass der Kläger häufig lediglich historische Überlieferungen weiter ausgeschmückt hat oder die Beklagte bestimmte Handlungselemente öffentlich zugänglichen amtlichen Dokumenten entnehmen konnte. Einzelne aus dem Werk des Klägers entlehnte Szene- und Handlungselemente - so das Gericht - seien, wenn man sie ihres gemeinfreien historischen Kerns entkleide, für die einzelnen Szenen und …
LG München: Kriminalroman Tannöd kein Plagiat
Dr. Bücker Newsfeed / Im Rechtsstreit um den Plagiatsvorwurf gegen die Autorin des Erfolgskrimis „Tannöd“ hat die 21. Zivilkammer des Landgerichts München I heute die Klage des Autors eines älteren Werkes über die historischen Morde in Hinterkaifeck abgewi…
LG München: „Tannöd“ ist urheberrechtlich unbedenklich
Telemedicus / Am 21. Mai hat das LG München I den Streit um den Krimi-Bestseller „Tannöd“ entschieden: Die Autorin Andrea Maria Schenkel wurde vom Plagiatsvorwurf freigesprochen, die Klage des Journalisten Peter Leuschner abgewiesen. Dieser hatte der Sc…
“Tannöd” ist kein Plagiat
Handakte WebLAWg / Der Krimi-Bestseller “Tannöd” ist kein Plagiat. Eine Zivilkammer des Landgerichts München I hat am Mittwoch die Klage des Sachbuchautors Peter Leuschner gegen die Schriftstellerin Andrea Maria Schenkel abgewiesen. Ihr Roman sei “t…
Bestseller “Tannöd” beschäftigt Anwälte
Handakte WebLAWg / Die Autorin des Krimi-Bestsellers “Tannöd“, Andrea Maria Schenkel, muss mit einer Klage wegen Urheberrechtsverletzung rechnen. Der Journalist Peter Leuschner wirft ihr vor, Motive aus den beiden Büchern übernommen zu haben, die er übe…
Tannöd: Der Mörder mit der Spitzhacke
strafblog / Für ihren Roman “Tannöd” hat Andrea Maria Schenkel den Deutschen Krimipreis 2007 verliehen bekommen. Gestern habe ich das nur 125 spannende Seiten lange Werk am Strand von Es Trenc gelesen. Der Roman spielt in der 50er Jahren des längs…
“Kalteis”: Neuer Krimi von Andrea Maria Schenkel
Handakte WebLAWg / Mit ihrem düsteren Debütroman “Tannöd” gelang der Oberpfälzer Autorin Andrea Maria Schenkel im vergangenen Jahr eine literarische Sensation. Der auf einem authentischen Kriminalfall, dem 1922 begangenen Sechsfach-Mord auf dem oberbaye…
LG Düsseldorf: Kirchennachrichten: Geistliche vs. geistige Schöpfung? - Texte, die sich auf die Wiedergabe tatsächlicher Geschehnisse beschränken, sich aus der Natur der Sache ergeben und durch Üblichkeit und Zweckmäßigkeitsgesichtspunkte
MEDIEN INTERNET und RECHT / 1. Die für die Zubilligung des Urheberrechtsschutzes erforderliche Gestaltungshöhe erfordert, dass eine schöpferische Eigenheit gleich welchen Grades an dem jeweiligen Ergebnis der menschlichen Tätigkeit festgestellt werden kann. Schutzfäh…
