Tagebuch aus der U-Haft

Der Mandant sitzt seit zwei Wochen in der Untersuchungshaftanstalt. Vorher wurde er zwei Wochen durch die Gegend geschaukelt. Er hat kein Radio, keinen Fernseher, keine Uhr. Drei Leitzordner mit Kopien der Ermittlungsakten. Das war’s dann aber schon.

Der Mandant führt Tagebuch. Samstag und Sonntag:

Tagesanbruch: Aufwachen. Warten. Wände angucken. 06:00 Uhr Frühstück. Danach Decke angucken. 11:00 Uhr Mittagessen: Danach Fußboden angucken. 17:00 Uhr Abendessen: Dan… » Vollständiger Artikel
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Themen: Haft , Radio , Tagebuch , Fernseher

Erschienen 7. Juli 2011 auf http://www.kanzlei-hoenig.de.

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