Table Dance Fotos auf Internetplattform rechtfertigen Ablehnung einer Bewerberin für Polizeidienst
Wozu das allzu freizügige Einstellen von privaten Fotos in soziale Netzwerke führen kann, musste eine Bewerberin für den Polizeidienst in Baden-Württemberg nun erfahren. Sie wurde wegen Fotos, die sie angeblich beim Table-Dance zeigen, abgelehnt. Das wurde nunmehr auch vom Verwaltungsgericht Stuttgart mit Beschluss vom 18.02.09 (Az.: 9 K 384/09)bestätigt. Die aus der Pressemitteilung ersichtliche Begründung, halte ich dennoch für fragwürdig. Zitat: "Die Zweifel an der charakterlichen Eignung der Bewerberin würden sich aus die für viele Internetnutzer einsehbare Verknüpfung zwischen einer (auch nur künftigen) Tätigkeit bei der Polizei und ihren Aktivitäten als "Table-Dancerin" ergeben. Denn diese Verknüpfung lasse vermuten, dass sich die Bewerberin durch die Angabe der (künftigen) Berufstätigkeit einen stärkeren Zulauf bei ihrem Job als Kellnerin versprochen habe, worin ein merkwürdiges Verständnis des Verhältnisses von Beamtenstatus zu etwaigen Neben…
» Vollständiger ArtikelThemen: Job , Einstellen , Soziale Netzwerke , Table Dance Fotos
Erschienen 10. März 2009 auf http://www.internet-law.de/.
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23.02.2009#PRESSEMITTEILUNG vom 23.02.2009

