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Swap-Geschäfte: WVV zu zwei Drittel selbst für Schaden verantwortlich

am 04.04.2008 von http://www.woetzel-online.info/

Zwei Drittel Mitverschulden trägt die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) an ihren Millionenverlusten aus riskanten Zinsgeschäften. Das hat das Landgericht Würzburg im Schadensersatzprozess des Kommunalversorgers gegen die Deutsche Bank entschieden. 2,7 Millionen Euro forderte die WVV von ihrer Hausbank nach dem Abschluss so genannter „Spread-Ladder-Swaps“. Zahlen muss das Kreditinstitut nach dem Urteil des Landgerichts fast 960.000 Euro. Die Deutsche Bank will in Berufung gehen. Die WVV, eine hundertprozentige Tochter der Stadt Würzburg, hatte nach Beratung durch die Bank zur Senkung der eigenen Zinslast auf künftige Zinsentwicklungen spekuliert. Entscheidend ist dabei die Differenz (der „Spread“) zwischen langfristigen Kapitalmarktzinsen und kurzfristigen Geldmarktzinsen. Weil sich beide Zinssätze in den Jahren 2005 und 2006 einander annäherten – eine so genannte „inverse Zinsstruktur“ - kam es bei der WVV zu Verlusten in Höhe von mehr als vier Millionen Euro. Daraufhin zog das Unternehmen die Notbremse, beendete die Swap-Verträge und verklagte die Bank auf Zahlung von rund 2,7 Millionen Euro Schadensersatz. Ein Drittel davon muss die Deutsche Bank nach Ansicht der Würzburger Richter zuzüglich Zinsen bezahlen. Es bestehe ein Anspruch auf Schadensersatz, weil die Bank das Kommunal-Unternehmen nicht über alle wesentlichen Details der Swap-Geschäfte ausreichend informiert habe, sagte die Vorsitzende Richterin Helga Twardzik. So sei bei den Beratungsgesprächen nur beiläufig erwähnt worden, dass es in den vergangenen vier Jahrzehnten insgesamt viermal zu einer inversen Zinsstruktur gekommen war: „Das reicht nicht aus.“ Nach Ansicht der Zivilkammer wären die Berater der Bank außerdem verpflichtet gewesen, die WVV auf eine Überprüfung öffentlich-rechtlicher Vorschriften hinzuweisen. Die …

WVV gegen Deutsche Bank: Verkündungstermin am 31. März

schreibmaschine / Ohne entscheidend neue Erkenntnisse blieb der zweite Tag der Beweisaufnahme im Schadensersatz-Prozess der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) gegen die Deutsche Bank. Nach Verlusten durch riskante Zinsgeschäfte fordert das Kommu…

WVV fordert 2,6 Millionen Euro von der Deutschen Bank

schreibmaschine / Der Schadensersatzprozess der Würzburger Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (WVV) gegen die Deutsche Bank geht am heutigen Dienstag vor dem Landgericht Würzburg in die zweite Runde. Das städtische Unternehmen fordert von der Deutschen Bank…

WVV kannte das theoretisch unbegrenzte Risiko

schreibmaschine / Im Schadensersatzprozess der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) gegen die Deutsche Bank hat ein maßgeblicher WVV-Mitarbeiter am Dienstag eingeräumt, das „theoretische Risiko eines Totalverlustes“ bei „Zi…

Deutsche Bank erringt Sieg im Streit mit Stadt Hagen

Reuters | Inlandsnachrichten / Wuppertal (Reuters) - Die Deutsche Bank hat im Streit mit Kommunen und lokalen Unternehmen um riskante Zinsgeschäfte einen weiteren Teilerfolg erzielt. Das Landgericht Wuppertal wies am Mittwoch eine Schadenersatzklage der Stadt Hagen in H&oum…

Deutsche Bank muss Stadt Hagen Schadenersatz zahlen

Reuters | Inlandsnachrichten / Wuppertal (Reuters) - Die Deutsche Bank muss nach einem Gerichtsurteil der Stadt Hagen im Rechtstreit um Millionenverluste aus riskanten Zinsgeschäften Schadenersatz zahlen. Das Landgericht Wuppertal sprach am Mittwoch Hagen 994.000 Euro Plus…

WVV gegen Deutsche Bank: Vorerst kein Vergleich

schreibmaschine / Rund 2,6 Millionen Euro Rückzahlung und Schadensersatz fordern die Würzburger Verkehrs- und Versorgungsbetriebe (WVV) nach riskanten Zins-Spekulationsgeschäften von der Deutschen Bank (wir berichteten). Nach dem ersten Verhandlungstag…

Auch ein Dienstgeheimnis ist ein Privatgeheimnis

schreibmaschine / Weil sie nach einer Ausschreibung einen unterlegenen Bieter über Details des Gewinner-Angebots informiert hat, musste sich eine ehemalige Sachbearbeiterin des Würzburger Entwässerungsbetriebes vor dem Amtsgericht verantworten. Das Urte…

Deutsche-Bank-Chefvolkswirt sieht akute Gefahr einer Rezession

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - Nur Glücksfälle können nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter eine Rezession in Deutschland noch verhindern. Ein kräftiger Rückgang der Energie- und Nahrungsmittelpreise, ei…

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Der Autor und sein Blog

Patrick Wötzel

Gerichtsberichterstatter, Lokaljournalist, Sportreporter - Revier: Würzburg

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