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Sudan/Darfur: Hilfsgüterflüge gestartet

am 03.07.2005 von Menschenrechte

Wettlauf gegen die Zeit

Das weltweite Caritas-Netzwerk und das internationale protestantische Netzwerk ACT, dem die Diakonie Katastrophenhilfe angehört, haben eine Luftbrücke nach Süd-Darfur gestartet. 100.000 Plastikplanen und 25.000 Decken sind bereits in der Hauptstadt Nyala eingetroffen. Die Güter werden direkt in die Flüchtlingscamps gebracht und dort verteilt. Jede Familie erhält zwei Decken und eine Plastikplane. In den nächsten Tagen und Wochen werden weitere Hilfsgüterflüge mit Medika-menten, Moskito-Netzen, Hygiene-Artikeln und Kochutensilien folgen. “Es ist ganz entscheidend, noch vor Beginn der Regenzeit die Güter in die Gebiete zu trans-portieren, die durch das Anschwellen der Flüsse von der Außenwelt kaum erreichbar sein werden. Es ist ein Rennen gegen die Zeit und eine sehr aufwändige Operation“, so Andreas Wenzel, Sudan-Experte von Caritas international. Während der Trockenzeit könne beispielsweise Kubum westlich von Nyala in vier Stunden erreicht werden, ergänzt Michael Frischmuth von der Diakonie Katastrophenhilfe. „In der Regenzeit kann dieselbe Reise drei Tage dauern“.

Es ist eine der größten Operationen des gemeinsamen Hilfsprogramms der welt-weiten Caritas und der Diakonie seit dem Beginn der Hilfen für die Flüchtlinge in Darfur vor anderthalb Jahren. Für die meisten Flüchtlinge ist es die zweite Regenzeit, die sie in Camps verbringen müssen. Mehr als 40.000 …

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Eskalation der Gewalt in Somalia

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