Eilverfahren zum Stuttgarter Schlossgarten
Rechtslupe | 14. Oktober 2010 — Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat mit Beschluss vom 13. Oktober 2010 das abgeschlossen, Nachdem die Verfahrensbeteiligten …
Mit Beschluss vom 13. Oktober 2010 hat das VG Stuttgart das Eilverfahren (13 K 3749/10) des BUND, Landesverband Baden-Württemberg auf Unterlassung von Baumfällarbeiten abgeschlossen und mit rechtskräftigemm Beschluss die Kosten des Verfahrens der Deutschen Bahn auferlegt. Nachdem die Verfahrensbeteiligten das Verfahren übereinstimmend für erledigt erklärt hatten, hatte das Gericht noch über die Kosten des Verfahrens zu entscheiden. Diese hat sie der Deutschen Bahn, die in dem Verfahren lediglich als Projektbetreiberin beigeladen war, auferlegt.
Hintergrund ist, dass das Gericht zu der Auffassung gelangt ist, dass es dem Eilantrag höchstwahrscheinlich noch vor Beginn der Baumfällarbeiten stattgegeben hätte, wenn ihm am Abend des 30.09.2010 alle entscheidungserhebliche Tatsachen und insbesondere das Schreiben des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) vom selben Tage bekannt gewesen wären. In diesem Schreiben hatte das EBA die Deutsche Bahn nochmals an die Einhaltung näher beschriebener Nebenbestimmungen des Planfeststellungsbeschlusses zum Projekt Stuttgart 21 vom 28.01.2005 erinnert und diese wegen der möglichen Beeinträchtigung artenschutzrechtlicher Belange (Fledermäuse/Juchtenkäfer) aufgefordert, die darin verlangte Ausführungsplanung rechtzeitig vor der Aufnahme von Bauarbeiten im mittleren Schlossgarten vorzulegen.
Das Gericht hat offen gelassen, ob die von der Deutschen Bahn unstreitig ohne vorherige Vorlage der verlangten Ausführungsunterlagen durchgeführten Baumfällarbeiten als rechtwidrig einzustufen sind. Denn das Gericht hätte bei Kenntnis des Schreibens des EBA am Abend des 30.09.2010 dem Eilantrag bereits deshalb stattgegeben, weil das EBA in diesem Schreiben selbst davon ausgegangen ist, dass die Deutsche Bahn bis zur Vorlage der verlangten Unterlagen mit den Baumfällarbeiten nicht beginnen darf. Unabhängig davon muss die Deutschen Bahn auch deshalb die Kosten tragen, weil die Bah…
» Vollständiger ArtikelErschienen 14. Oktober 2010 auf http://www.sokolowski.org/.
Rechtslupe | 14. Oktober 2010 — Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat mit Beschluss vom 13. Oktober 2010 das abgeschlossen, Nachdem die Verfahrensbeteiligten …
Weblawg.de | 15. Oktober 2010 — "... Das Verwaltungsgericht (VG) Stuttgart hat Zweifel an der Zulässigkeit der bereits erfolgten Baumfällarbeiten für das umstritt…
abmahnschutz24.de | 14. Juni 2010 — Als Kanzlei sind wir gerate einmal 15 Autominuten vom Stuttgarter Hauptbahnhof entfernt. Dessen Schicksal wurde nunmehr am 20.0…
medien-gerecht | 7. Oktober 2010 — Im Streit um Stuttgart 21 ist gestern auch das letzte Gerichtsverfahren zu Ende gegangen. Das OLG Stuttgart wies die Berufung d…
kanzlei-hoenig.de | 9. März 2008 — Der für diesen Montag angekündigte Streik bei der Bahn ist abgesagt. Bahnchef Hartmut Mehdorn erklärte, der Tarifstreit mit der…
Heymanns Strafrecht Online Blog | 15. November 2011 — Vor einigen Tagen haben verschiedene Blogs über über ein disziplinarrechtliches Verfahren der Deutschen Bahn gegen einen Zugbeg…
RA-Blog | 29. September 2006 — Bei der Deutschen Bahn wird gestreikt. Es geht um die geplante Privatisierung und eine Beschäftigungsgarantie. Gespräche zwisch…
beck-blog | 26. Oktober 2009 — Die Deutsche Bahn AG wird gegen den Bußgeldbescheid des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit keine Rech…
MarkenBlog | 12. Dezember 2007 — Vor dem Schiedsgericht der World Intellectual Property Organization hat die Deutsche Bahn AG die Domain deutschebahn.com eing…
domainundrecht.de | 5. Januar 2006 — Das Landgericht Köln (Urteil vom 22.12.2005, Az.: 84 O 55/05) beschäftigte sich mit der Frage, ob “Die Bahn” Anspruch auf die Doma…
14.10.2010#PRESSEMITTEILUNG vom 14.10.2010