Sturz mit Motorroller auf Kreisstraße – keine Haftung trotz ca. 15 cm tiefen Schlaglochs

Das Schleswig- Holsteinische Oberlandesgericht hatte über einen Fall zu entscheiden, bei welchem ein Rollerfahrer auf der ca. 4 m breiten Kreisstraße 110 im Kreis Bad Segeberg in einer leichten Rechtskurve aufgrund eines am äußersten rechten Straßenrand befindlichen Schlagloches stürzte und sich dabei nicht unerhebliche Verletzungen zuzog.

Der Rollerfahrer gab an, dass er im Bereich der dort engen Straße wegen eines entgegenkommenden Autos hätte ausweichen müssen, so dass er mit seinem Roller in das Schlagloch geraten und anschließend gestürzt sei.

Er vertrat die Auffassung, dass der Kreis Bad Segebergfür die Straße unterhaltspflichtig sei und seine Verkehrssicherungspflicht betreffend der Unterhaltung der Straße verletzt habe.

Das OLG wies die Klage schließlich ab. Die Argumente:

bei der Straße handelte es sich um einen untergeordnete Nebenstraße mit geringem Verkehrsaufkommen es seien durchgängig großflächige Flickstellen im Teer und deutliche Unregelmäßigkeiten im Übergang der … » Vollständiger Artikel
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Themen: Verkehrsunfall , Motorradfahrer , Motorradunfall , Sturz , Motorradrecht , Verkehrssicherungspflicht , Motorradschutzkleidung , Verkehrssicherungspflichtverletzung , Schlaglochpiste
Rechtsgebiet: Verkehrsrecht

Erschienen 11. Juli 2011 auf http://www.lawbike.de.

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