StudiVZ: Wozu?
am 28.05.2008 von Jurakopf
Ich bin ja gegenüber diesen ganzen “sozialen Netzwerken” immer sehr skeptisch. Lange Zeit war ich z.B. OpenBC (später XING) Nutzer und musste feststellen, dass das für mich absolut wertlos war. Nun habe ich einige Zeit als StudiVZ-Nutzer auf dem Buckel und muss feststellen, dass der Kram für mich auch nix ist.
Ich wurde ja skeptisch, als ich feststellte, dass in meiner “Krabbelgruppe” der Großteil der Anwesenden zum einen nicht studierende Hausfrauen, zum anderen StudiVZ-Nutzer war. Da kommt man schon etwas ins Grübeln, soll dieses Netzwerk (anders als meinvz.de) doch speziell für Studenten sein.
Doch die tägliche Praxis zeigt mir vor allem eines: Abgesehen vom Austausch der Passwörter zum Zugriff auf die Dokumente vom Professor (es ist ein anderes Thema, warum da überhaupt ein Passwort existieren muss) und regelmässigen Verkaufsangeboten ist das irgendwie öde. Fachliche Diskussionen? Fehlanzeige. Kontaktbörse um andere zu finden, mit denen man eine Lerngruppe gründen kann? Fehlanzeige.
Gerade letzteres war aber ein Grund für mich, dort überhaupt was zu tun. Da ich kein Sozialautist bin, habe ich natürlich vor Ort in Bonn Kontakte zum lernen und ich denke, ein StudiVZ braucht man dafür auch nicht unbedingt. Doch ich suche parallel noch etwas: Jura-Studenten aus der Ecke Aachen/Düren - und die findet man nunmal nur, wenn man grossflächiger ansprechen kann. Weder XING noch StudiVZ erscheint mir da als Hilfe. Dabei wäre es, abgesehen vom lernen, auch sonst ein Gewinn, da Kontakte auch im Beruf von Vorteil wären. Nicht zuletzt, da ein guter Kontakt evt. als Partner einer Kanzlei in Frage käme.
Für mich …
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