Studie: Sorgen um wirtschaftliche Zukunft nehmen sprunghaft zu

München (Reuters) - Die wirtschaftliche Zukunft bereitet den Deutschen zunehmend Kopfschmerzen.

Der Arbeitsmarkt steht mitten in der weltweiten Rezession bei 57 Prozent der Bundesbürger ganz oben auf der Sorgenliste, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Studie der Nürnberger GfK hervorgeht. Nach Rückgängen in den vergangenen Jahren habe es hier nun wieder einen Anstieg gegeben. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat für die Studie im Februar und März 12.500 Verbraucher in mehreren europäischen Ländern befragt.

Einen rasanten Anstieg verzeichnete die Sorge um die wirtschaftliche Stabilität. Sie schnellte mit 36 Prozent der Nennungen auf den zweiten Platz hoch - von Rang 15 im Vorjahr. Mit deutlichem Abstand folgen das Thema Bildung sowie Sorgen um die Preisentwicklung.

Ähnlich sieht das Bild in Europa aus: Auch hier sind die Arbeitsmarktproblematik und die Beunruhigung über die wirtschaftliche Entwicklung auf den ersten beiden Rängen angesiedelt. In Großbritannien, Belgien und den Niederlanden nimmt letztere sogar den obersten Platz ein. Dafür treten zum Beispiel Sorgen wegen der Kriminalität oder der Altersvorsorge in den Hintergrund.



Quelle: Reuters (8. Mai 2009)

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Themen: Germany , Western Europe , Europe , German Equities , Verbraucher , Altersvorsorge , Macro-economics , Industrial Machinery , Machinery , Equities , Media (industry) , Commercial Services And Supplies (industry Group) , Economic Indicators , Advertising And Marketing , Broker Research And Recommendations

Erschienen 8. Mai 2009 bei http://www.reuters.com.

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