Studie: Finanzkrise kostet Privathaushalte 110 Milliarden Euro

Berlin (Reuters) - Die Finanzkrise hat die Privathaushalte nach Berechnungen der Allianz bislang rund 110 Milliarden Euro gekostet.

"Durch den Absturz an den Börsen ging das Geldvermögen der Deutschen damit zum zweiten Mal seit Bestehen der Bundesrepublik zurück", hieß es in der am Dienstag veröffentlichten Studie. Demnach lag das sogenannte Bruttogeldvermögen am Jahresende bei 4,49 Billionen Euro. Das seien rund 2,5 Prozent weniger als Ende 2007. Das Minus fiel damit größer aus als 2002. Damals war das Geldvermögen nach dem Platzen der Internetblase um knapp ein Prozent geschrumpft.

Trotz der Vermögensverluste legten die Deutschen mehr Geld auf die hohe Kante. Die Sparquote sei von 10,8 auf geschätzte 11,4 Prozent gestiegen, hieß es. Das habe allerdings nicht ausgereicht, um die Bewertungsverluste beim Geldvermögen auszugleichen. Allein der deutsche Leitindex Dax hatte das Börsenjahr mit einem Verlust von rund 40 Prozent beendet.



Quelle: Reuters (6. Januar 2009)

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Themen: Berlin , Allianz , Dax

Erschienen 6. Januar 2009 bei http://www.reuters.com.

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