Streitwertbeschwerde wegen Honorarvereinbarung – warum denn nicht?

Dass eine im Rechtsstreit obsiegende Partei eine Streitwertbeschwerde nur mit dem Ziel der Herabsetzung des Streitwerts einlegen kann, ist eine immer noch in der Rechtsprechung teilweise vertretene Auffassung. Das OLG Köln war im Beschluss vom 18.10.2011 – 6 W 226/11 - auch dieser Auffassung. Eine die gesetzliche Gebühren übersteigende Honorarvereinbarung mit dem eigenen Bevollmächtigten rechtfertige keine Ausnahme. Die bloße Aussicht, dieses Honorar über höhere Kostenerstattung vom Gegner finanzieren lassen zu können, sei kein schutzwürdiges Interesse. Dabei verkennt meiner Auffassung nach das Gericht zum einen, dass der Gesetzgeber durch die entsprechenden Regelungen im RVG …

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Themen: Vergütungs- Und Kostenrecht , Honorarvereinbarung , Streitwertbeschwerde , Streitwererhöhung

Erschienen 25. November 2011 auf http://www.blog.beck.de/blog.

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