Alle Blogs » Stolpernde Anwälte

Stolpernde Anwälte

am 07.08.2007 von http://www.oliverkunz.ch/blog/

Am 22.6.2007 hat fel. in der NZZ berichtet, dass die neuen Einheitsbeschwerden nach BGG grundsätzlich reformatorische Rechtsmittel seien, sodass nicht nur einfach die Aufhebung des kantonalen Entscheides, sondern ein konkreter Entscheid in der Sache beantragt werden muss. Andernfalls trete das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein.

Nunmehr hatte das Bundesgericht - in Bezug auf die Beschwerde in Zivilsachen - genau dies auch in einem konkreten Fall entschieden (Urteil des Bundesgerichts vom 9. Juli 2007, 4A_102/2007), allerdings ohne auf die von fel. zitierte «These zur Frage der Anforderungen an das Rechtsbegehren unter dem neuen Bundesgerichtsgesetz» der Präsidentenkonferenz des Bundesgerichts Bezug zu nehmen.

Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich der Beschwerdeführer grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der …

Anwendung von kantonalem Recht ist keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung

KunzOBlog / In einem Verfahren betreffend Staatshaftung wegen mangelhafter ärztlicher Behandlung hielt das Bundesgericht fest, dass die Frage, wie kantonales Recht auszulegen sei, keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung i.S.v. Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG…

5D_139/2007: Anwaltsmonopol im SchKG-Beschwerdeverfahren

Blawg von David Vasella / Im zur amtlichen Publikation vorgesehenen Entscheid 5D_139/2007 vom 10. April 2008 (publiziert am 4. August 2008) hatte das BGer zu entscheiden, ob ein Treuhandbüro den Beschwerdeführer vor Bundesgericht gültig vertreten kann. Die Besonderheit des…

Subsidiarität der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde (ZPO-ZH)

KunzOBlog / In einem Beschluss vom 12. Oktober 2007 hat das Kassationsgericht des Kantons Zürich klargestellt, dass auch unter dem Regime des BGG die kantonale Nichtigkeitsbeschwerde in Bezug auf Bundesrechtsverletzungen subsidiär zur Beschwerde in Zivilsachen…

Kassatorische Natur der Beschwerde in Strafsachen

strafprozess / Ein Beschwerdeführer, der von der Vorinstanz wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden war, verlangte vom Bundesgericht, er sei freizusprechen. Das Bundesgericht hiess die Beschwerde zwar teilweise gut, wies aber auf die grundsätzlich…

Es lebe die Dorénaz-Praxis

KunzOBlog / In Kantonen, die ein Nichtigkeitsrechtsmittel kennen (wie z.B. der Kanton Zürich), ist es bekanntlich zulässig, zuerst den Entscheid des Kassationsgerichts abzuwarten und erst danach die Beschwerde an das Bundesgericht zu ergreifen (Art. 100 Abs. 6…

Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung

KunzOBlog / Eine Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht (Art. 72 ff. BGG) ist bei vermögensrechtlichen Streitigkeiten bekanntlich auch unter der Streitwertgrenze von üblicherweise CHF 30000 zulässig ist, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher…

» Suche in den JuraBlogs

Automatisch übernommen von:

Oliver M. Kunz

» KunzOBlog

» Aktuell in den Lawblogs

» Top-Meldungen

» TOP-Meldungen per E-Mail

Infos zum kostenlosen Service »