Stollmann: Öffentliches Baurecht
am 28.07.2008 von http://www.jurakopf.de
In den letzten Wochen habe ich das “Öffentliche Baurecht” von Frank Stollmann gelesen. Klar, das erste was einem zu Baurecht einfällt ist: “Gibt es was drögeres?”. Aber dass ich das Buch empfehlen würde war mir schon klar, als ich es beim ersten Mal nur durchgeblättert hatte. Es hatte sofort einen Stein bei mir im Brett.
Hinweis: Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Beck-Verlag zur Verfügung gestellt.
Ich war ja schon heilfroh, als ich seinerzeit den Dietlein/Burgi/Hellermann entdeckt hatte, der sich aber speziell an NRW-Studenten wendet.
Als ich dann den Stollmann durchblätterte fiel mir (neben dem Umfang) eines direkt auf: Es waren ständig Zecihnungen von Lageplänen zu sehen, die Teil von Fällen waren. Bisher hatte ich immer nur reine Textaufgaben gehabt, was bei dem Thema natürlich sehr abstrakt ist und das Erarbeiten von Sachverhalten erschwert.
Zuerst wollte ich dann die Fälle durcharbeiten, habe aber angefangen zu lesen - und bin bis zum Ende dabei geblieben. Der Effekt war ein wenig wie beim Detterbeck, ich war überrascht, dass dieses Thema mich wirklich bei der Stange halten konnte.
Insgesamt aber war es ein sehr angenehmes Buch und ich fand es beeindruckend, wie hier das Baurecht vermittelt wird. Der Autor selber ist Ministerialrat in Düsseldorf - und das merkt man: Zwar verweist er durchgängig auf die entsprechenden Landesnormen, aber die NRW-Normen sind doch etwas häufiger (etwa in den Beispielen) präsent. Ich denke aber, dass dies den Lesern aus anderen Bundesländern kein negatives Argument sein soll, insgesamt fand ich die vorliegende 5. Auflage sehr ausgewogen.
Praktisch sind die Kontrollfragen am …
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