Steuerentlastungen in zwei Schritten und geringer als geplant

Berlin (Reuters) - Die von der großen Koalition geplanten Steuerentlastungen sollen in zwei Schritten erfolgen und fallen geringer aus als zunächst vorgesehen.

Rückwirkend ab Anfang 2009 fällt der Eingangssatz in der Einkommensteuer von 15 auf 14 Prozent. Der Grundfreibetrag steigt außerdem zunächst um 170 Euro auf 7834 Euro.

In einem zweiten Schritt erhöht sich der Freibetrag Anfang 2010 um den gleichen Betrag auf dann 8004 Euro, wie aus den Koalitionsbeschlüssen hervorgeht. Zunächst hatte Unionsfraktionschef Volker Kauder am Montagabend erklärt, die Steuersenkungen würden erst ab Jahresmitte wirken. Dies sei dann aber bei der Festlegung der Details noch einmal geändert worden, hieß es aus Regierungskreisen.

Parallel wird auch der Anstieg der Steuertarife abgemildert und in zwei Schritten um 400 und um 330 Euro "nach rechts" verschoben. Dies soll die sogenannte kalte Progression abschwächen, damit Lohnerhöhungen nicht zum großen Teil an den Staat fließen.

Für dieses Jahr veranschlagt die Koalition die Steuerentlastung auf 2,9 Milliarden Euro, für 2010 auf 6,05 Milliarden Euro. Ursprünglich war in der Union von einer Jahresentlastung von 7,5 Milliarden Euro die Rede gewesen.



Quelle: Reuters (13. Januar 2009)

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Themen: Berlin , Germany , Western Europe , Europe , German General News , Domestic Politics , Central And Eastern Europe , German Money , Government Debt (national) , Financials , Rede , Macro-economics , Tax

Erschienen 13. Januar 2009 bei http://www.reuters.com.

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