Alle Blogs » Steinmeier will keine KSK-Soldaten mehr in Afghanistan

Steinmeier will keine KSK-Soldaten mehr in Afghanistan

am 04.10.2008 von http://www.reuters.com

Berlin (Reuters) - Kurz vor der Entscheidung des Bundestags wird in der Regierungskoalition heftig über den künftigen Einsatz deutscher Streitkräfte in Afghanistan diskutiert.

In der SPD zeichnete sich eine Kehrtwende beim Einsatz der Bundeswehr-Spezialeinheit KSK ab. Aus der CSU wurde die Forderung nach einer Strategie für die Beendigung des gesamten Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan laut.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier plädierte am Samstag im Nachrichtenmagazin Der Spiegel dafür, das Mandat für den Einsatz des Kommando Spezialkräfte bei der Parlamentsentscheidung im November zu streichen. Die bis zu 100 Soldaten, die seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 für den US-geführten Antiterror-Einsatz Operation Enduring Freedom (OEF) zur Verfügung gestellt wurden, seien in den vergangenen drei Jahren kein einziges Mal eingesetzt worden, argumentierte Steinmeier. Eindeutiger Schwerpunkt des deutschen Engagements in Afghanistan sei die Beteiligung an der Stabilisierungstruppe Isaf.

Der Bundestag will in dieser Woche über die geplante Aufstockung des Isaf-Mandats um 1000 auf 4500 Soldaten debattieren. Steinmeier sagte, es könne kein ständiges Draufsatteln ohne kritische Bestandsaufnahme bestehender Verpflichtungen geben. Er habe deshalb bereits Gespräche mit Kanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsminister Franz Josef Jung geführt.

Das OEF-Mandat ist heftig umstritten, weil im Kampf gegen die radikalislamischen Taliban in den vergangenen Jahren auch viele Zivilisten gestorben sind.

Der Vorsitzende der CSU-Abgeordneten im Bundestag, Peter Ramsauer, sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, er erwarte von Merkel eine klare Perspektive für eine Ausstieg aus dem Einsatz in absehbarer Zeit. Nur dann sei die Verlängerung des Afghanistan-Mandats um ein Jahr zu rechtfertigen und finde einigermaßen die Unterstützung der Bundesbürger. Er hoffe nicht, dass die …

Steinmeier will keine KSK-Soldaten mehr in Afghanistan

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - Kurz vor der Entscheidung des Bundestags wird in der Regierungskoalition heftig über den künftigen Einsatz deutscher Streitkräfte in Afghanistan diskutiert. In der SPD zeichnete sich eine Kehrtwende beim Einsatz der…

CSU fordert Ausstiegsstrategie für Afghanistan-Einsatz

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer hat eine Strategie für die Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan gefordert. Er erwarte von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine klare Perspektive für eine Ausstieg aus dem E…

Steinmeier sieht in Afghanistan-Kurs keine Konflikte mit Obama

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist Befürchtungen entgegengetreten, der künftige US-Präsident Barack Obama könnte ein stärkeres deutsches Militärengagement in Afghanistan fordern. Ob…

Deutschland stellt keine KSK-Soldaten mehr für OEF-Einsatz

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - Deutschland wird den US-geführten Anti-Terror-Einsatz in Afghanistan künftig nicht mehr mit Elitesoldaten unterstützen. Wir verzichten ab November auf die Bereitstellung von bis zu 100 Soldaten des KSK, sagte ein Sp…

Steinmeier wirbt für Aufstockung von Afghanistan-Einsatz

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat im Bundestag für die Aufstockung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan geworben. Gerade jetzt gilt: Ein gegebenes Wort muss gelten, sagte der SPD-Politiker bei der ersten Bera…

Struck schließt Bundeswehr-Einsatz in Südafghanistan aus

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - SPD-Fraktionschef Peter Struck lehnt auch nach der Wahl Barack Obamas zum neuen US-Präsidenten einen Einsatz der Bundeswehr im umkämpften Süden Afghanistans ab. Ich würde mich entschieden dagegen wehren. Daran …

Bundestag entscheidet über Verlängerung von Afghanistan-Einsatz

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - Der Bundestag entscheidet heute (Donnerstag) über die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan. Zugleich wollen die Abgeordneten die Mandatsgrenze um 1000 auf 4500 Soldaten aufstocken. Trotz weit verbreiteten…

Koalition wirbt für Verlängerung des Afghanistan-Mandats

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin/Canberra (Reuters) - Die Parteien der großen Koalition haben im Bundestag für die bevorstehende Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr geworben. Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigte am Mittwoch das Konzept…

Medien: Afghanistan-Mandat soll um 1000 Soldaten erhöht werden

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - Die Bundeswehr soll nach Medienberichten ihre Truppenstärke in Afghanistan aufstocken können. Die Mandatsobergrenze für den Einsatz am Hindukusch solle um 1000 auf 4500 Soldaten erhöht werden, berichtete der K&…

Kabinett beschließt Aufstockung der Bundeswehr in Afghanistan

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - Das Bundeskabinett hat die Aufstockung des Bundeswehr-Kontingents in Afghanistan um bis zu 1000 Soldaten auf den Weg gebracht. Außerdem beschloss die Ministerrunde nach Angaben aus Regierungskreisen, den Einsatz gleich um 14…

Bundeswehr in Afghanistan soll deutlich verstärkt werden

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - Die Bundeswehr in Afghanistan soll mit tausend zusätzlichen Soldaten verstärkt werden. Neben der personellen Aufstockung solle auch der zeitliche Rahmen des Afghanistan-Mandats verändert werden, kündigte Verte…

Kabinett berät über Bundeswehr in Afghanistan

Reuters | Inlandsnachrichten / Berlin (Reuters) - Das Bundeskabinett will heute (Dienstag) die Aufstockung des Bundeswehr-Kontingents in Afghanistan um bis zu tausend Soldaten auf den Weg bringen. Außerdem plant die Ministerrunde, den Einsatz gleich um 14 Monate bis Dezembe…

» Suche in den JuraBlogs

Automatisch übernommen von:

Reuters

» Reuters | Inlandsnachrichten

» Aktuell in den Lawblogs

» Top-Meldungen

» TOP-Meldungen per E-Mail

Infos zum kostenlosen Service »