Staub wegpusten?
am 06.08.2005 von http://www.ra-blog.de
“Keine Angst vorm Anwalt” rät heute die Welt, denn es gibt ja die - im dortigen Artikel so bezeichneten - “Billiganwälte” von Jur**x mit ihren inzwischen 18 Niederlassungen bundesweit in gut erreichbaren Ladenlokalen, die zu festen und transparenten Niedrigpreisen arbeiten und offensiv mit moderner Kommunikationstechnik umgehen. Der 49-jährige Dortmunder Chef, leidenschaftlicher Hobbykoch und verheirateter Vater zweier Kinder, habe sich unter seinen Standeskollegen natürlich nicht nur Freunde gemacht, mit seiner Idee, den Staub vom alterwürdigen Anwaltsberuf zu pusten.
Denkt der durchschnittliche Springer-Leser, andere Anwälte arbeiten in schlecht erreichbaren “Ladenlokalen” mit vorsintflutlicher Kommunikationstechnik (Buschtrommeln?) und verlangen undurchsichtige Höchstpreise? Ja, ist mir doch egal, wenn die das denken.
P.S.: Hatte nicht erst Ende Juli jemand dem Zentralorgan der Springer-Presse erklärt, dass Redaktionelles von Werbung sauber getrennt sein muss?
OFFENSIVER UMGANG
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