Staatsanwaltschaft klagt Börsenautor Markus Frick an

Berlin (Reuters) - Der Autor, Fernsehmoderator und Herausgeber verschiedener Börseninformationsdienste Markus Frick ist wegen Börsenmanipulation angeklagt worden.

Er werde der strafbaren Marktmanipulation am Aktienmarkt beschuldigt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Mittwoch mit. Der Rechtsanwalt von Frick, Daniel Krause, erklärte, bei den Vorwürfen handele es sich um Verdächtigungen und Behauptungen der Staatsanwaltschaft. Wegen des schwebenden Verfahrens würden bis auf weiteres keine Stellungnahmen abgeben.

Die Anklagebehörde wirft Frick unter anderem vor, zwischen September 2005 und Juni 2007 Aktien empfohlen zu haben, mit denen er selbst gehandelt hat. Zudem wirft sie Frick vor, Aktienmäntel außerbörslich gekauft, umbenannt und anschließend in den Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse gebracht zu haben. Zugleich seien "diese wertlosen Aktien (...) durch das Streuen guter Nachrichten" bekanntgemacht und damit ihr Kurs getrieben worden. "Diese Rolle soll in erster Linie der Angeschuldigte übernommen haben", heißt es weiter.

Viele Kleinanleger hätten einen Totalverlust erlitten. Wie die Staatsanwaltschaft erklärte, konnten allerdings auf Konten und Depots über 80 Millionen Euro sichergestellt werden.



Quelle: Reuters (20. August 2009)

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Themen: Berlin , Germany , Rechtsanwalt , Staatsanwaltschaft , Legislation , Western Europe , Europe , German General News , German Equities , Judicial Processes/court Cases/court Decisions , Aktien , Daniel Krause , Equities , Markus Frick

Erschienen 20. August 2009 bei http://www.reuters.com.

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