Sportausschuss berät morgen über Haushaltssperre für den BDR
Am Mittwoch den 12. November 2008 wird im Sportausschusses des Deutschen Bundestages über die Empfehlung einer Sperre von Geldern für
den Deutscher Radfahrer (BDR) abgestimmt. Im Vorfeld
zeichnet sich laut Medienberichten eine Ablehnung des Antrags ab.
Peter Danckert (SPD), Vorsitzender des Bundestags-Sportauschusses, erklärte, es müsse jetzt geprüft werden, ob das (BMI) in letzter
Zeit den “laxen Umgang” des BDR in der Dopingbekämpfung hingenommen habe.
Nach derzeitigem Stand gibt es für die sportpolitischen Sprecher der CDU/CSU und der FDP keine hinreichende Gründe die
Haushaltsmittel für den BDR zu sperren.
So erklärte Detlef Parr, sportpolitscher Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion in einer Pressemitteilung vom 11. November 2008:
Die FDP-Bundestagsfraktion lehnt eine Streichung oder eine Sperrung der Haushaltsmittel für den Bund Deutscher Radfahrer ab. Die
Forderungen der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen sind nicht haltbar, widersprechen dem Gebot der Verhältnismäßigkeit und dem
Übermaßverbot und haben nichts mit verantwortungsvoller Politik zu tun. (…) Der BDR bekämpft Doping auf verschiedenen Ebenen:
Prävention, Kontrollen und gegebenenfalls Sanktionen bilden die drei Säulen eines Anti-Doping-Programms, das schon sehr früh
versucht, den Nachwuchs zu erreichen und mit einzubeziehen. Der Sportausschuss, die NADA (Nationale Anti-Doping-Agentur) und der BDR
sollten die morgige Sitzung dafür nutzen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und darüber zu beraten, wie eine solche Situation wie in
Siegen in Zukunft vermieden werden kann und der BDR wie auch die anderen Sportfachverbände in ihren Bemühungen um einen dopingfreien
Sport weiter gestärkt werden können. [mehr]
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