SPD kommt nicht aus dem Umfragetief
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Berlin (Reuters) - Die SPD kommt zu Beginn der heißen Phase des Wahlkampfs nicht aus dem Stimmungstief.
Im wöchentlichen Stern-RTL-Wahltrend verharrt sie bei 22 Prozent, wie das Magazin am Mittwoch vorab meldete. Auch in der neuen Erhebung des Allensbach-Instituts für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" kamen die Sozialdemokraten mit 23 Prozent nicht über ihren Wert aus der Vorgängererhebung hinaus. Die Landtagswahlen in drei Bundesländern vom vergangenen Sonntag gingen jedoch weitgehend noch nicht in die Umfragen ein.
Bei der Forsa-Erhebung für "Stern" und RTL gab es nur einen Punkt Verschiebung zwischen Union und FDP: Für CDU und CSU würden demnach 36 Prozent der Wähler stimmen und damit etwas weniger als in der Vorwoche, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Die FDP gewinnt einen Punkt auf 14 Prozent, so dass die Wunschkoalitionspartner weiterhin 50 Prozent der Stimmen erreichen würden. Die Grünen liegen bei zwölf Prozent und damit ebenso wie die Linke bei zehn Prozent unverändert.
In der Allensbach-Umfrage gab die Union einen Punkt auf 35,5 Prozent ab, die FDP verlor einen halben Punkt auf 14 Prozent. Die Grünen konnten sich einen halben Punkt auf 13,5 Prozent steigern, die Linke gewann ebenfalls einen halben Punkt und erreicht damit in der Sonntagsfrage 9,5 Prozent. Hier lag die Vorgängerumfrage zwei Wochen zurück.
Im direkten Vergleich der Spitzenkandidaten führt Bundeskanzlerin Angela Merkel unverändert mit großem Abstand vor ihrem Herausforderer Frank-Walter Steinmeier. Laut Forsa würden bei einer bei einer Direktwahl des Kanzlers 57 Prozent für die Amtsinhaberin stimmen und nur 18 Prozent für den SPD-Kanzlerkandidaten. Bei Allensbach gaben 51 Prozent an, Merkel den Vorzug zu geben, für Steinmeier sprachen sich ebenfalls 18 Prozent aus.
Für die Forsa-Umfrage wurden vom 25. bis 31. August 2502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger interviewt, die Allensbach-Erhebung fand vom 19. bis 26. August statt.
Erschienen 2. September 2009 bei http://www.reuters.com.
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