SPD kommt in Stern-RTL-Wahltrend nicht aus Tief heraus

Berlin (Reuters) - Gut einen Monat vor der Bundestagswahl stecken SPD und ihr Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier im Umfragetief fest.

Wie in der Vorwoche lagen die Sozialdemokraten im Stern-RTL-Wahltrend bei 22 Prozent, teilten die Auftraggeber der Forsa-Umfrage am Mittwoch mit. Ebenfalls unverändert würde sich derzeit die Hälfte der Wähler für die Union und FDP entscheiden. Die Union kommt demnach weiterhin auf 37 Prozent, die FDP auf 13 Prozent. Die Grünen bleiben bei zwölf Prozent, die Linke fällt um einen Prozentpunkt auf zehn Prozent.

Könnten die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen, könnte Amtsinhaberin Angela entfielen der Umfrage zufolge mit 56 Prozent der Stimmen rechnen, ihr Herausforderer Steinmeier lediglich mit 18 Prozent. Damit büßte der Kanzlerkandidat gegenüber der Vorwoche nochmals zwei Prozentpunkte ein.

Die Dienstwagenaffäre von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt habe Einfluss auf die Entscheidung von mehr als jedem fünften Wähler. Bei SPD-Anhängern habe sie "zumindest für Irritationen" gesorgt und viele andere darin bestärkt, nicht die SPD zu wählen, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem "Stern".

Forsa befragte zur Partei- und Kanzlerpräferenz 2504 Wahlberechtigte im Zeitraum vom 18. bis zum 24. August. Zur Dienstwagenaffäre wurden 1001 Personen am 20. und 21. August interviewt.



Quelle: Reuters (26. August 2009)

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Themen: Berlin , Germany , Western Europe , Europe , German General News , Domestic Politics , Central And Eastern Europe , Stern , Rtl , Ulla Schmidt , Elections

Erschienen 26. August 2009 bei http://www.reuters.com.

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