Union verharrt in Umfragen unter 35 Prozent
Reuters | 25. März 2009 — Berlin (Reuters) - Die Union verharrt in Umfragen unter ihrem Ergebnis der Bundestagswahl 2005. Während CDU und CSU in der wö…
Berlin (Reuters) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist in einer Umfrage auf den niedrigsten Wert in der Gunst der Deutschen seit seiner Berufung zum SPD-Kanzlerkandidaten im September gefallen.
In der am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Erhebung für den "Stern" und RTL fiel der Vizekanzler um zwei Punkte auf 22 Prozent zurück. Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) konnte dagegen um einen Punkt auf 51 Prozent zulegen.
Trotz der geringen Werte ihres Spitzenkandidaten hat die SPD, die an diesem Wochenende ihren Wahlkampf offiziell startet, nach Forsa-Angaben die größten Entwicklungsmöglichkeiten. Zwar verharrt sie in der Sonntagsfrage nach der Entscheidung bei einer Bundestagswahl zum jetzigen Zeitpunkt bei 24 Prozent. Unter den noch nicht entschiedenen Wählern macht Forsa-Chef Manfred Güllner aber große Potenziale für die SPD aus: "Unter den Unentschlossenen sind derzeit mehr Menschen, die 2005 SPD gewählt haben, als Wähler anderer Parteien. Deswegen hat die SPD gewisse Wählerreserven wie schon 2002 und 2005." Derzeit weiß laut der Umfrage fast jeder dritte Wähler noch nicht, welche Partei er wählen soll.
Die Unionsparteien konnten von den positiven Werten der Kanzlerin nicht profitieren. CDU und CSU sanken um einen Punkt auf 35 Prozent. Die FDP kam auf unverändert 16 Prozent. Damit wäre eine schwarz-gelbe Koalition möglich. Die Linkspartei legte um einen Punkt auf elf Prozent zu. Die Grünen lagen unverändert bei zehn Prozent.
Für die Umfrage wurden 2000 Bundesbürger in der Zeit vom 6. bis zum 9. April befragt.
Erschienen 15. April 2009 bei http://www.reuters.com.
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