Spassssss bei den Banken

Ich musste heut ein wenig grinsen, als ich mich bei meiner französischen Bank wegen den Konditionen meines Dispokredites erkundigte. Ich darf also 16 Tage lang bis zur vertraglich festgesetzten Höhe im Minus sein ohne Strafgebühren zu zahlen. Die ersten 8 Tage davon fallen Zinsen in Höhe von xxx an, jeder Tag danach die doppelten Zinsen. Sollte ich länger als 16 Tage im Minus sein schickt mir die Bank einen netten Brief in dem Sie mir mitteilen dass Sie jetzt 29,- € Gebühren eingezogen haben. Schön dachte ich.......warum hat man mir denn davon nicht beim Vertragsabschluß erzählt. hm großes Grübeln. Ob das denn noch mit Art. 6 der Richtlinie 87/102/EWG vereinbar ist ? Ein zweites mal mußte ich schlucken, als ich eine Frage wegen eines mir unerklärlichen Betrages auf meinem Kontoauszug beantwortet haben wollte. Dieser kommt dadurch zustande, dass ich das Internetbankingangebot der Bank dreimal genutzt habe. Zweimal ist kostenlos. Demnächst muss ich sicher pro Klick bezahlen. A propos dreimal im Monat kann ich Geld von einem anderen Kreditinstitut abheben und zwar kostenlos. Mit den Überweisungen hält es sich ähnlich. Außer für eine Überweisung nach Deutschland.....da wollte man doch glatt 9,- € haben. Und das war bei weitem nicht das Höchste der Gefühle, es ging immerhin bis hoch auf 15,- €. Die haben sicher noch nichts von einer EU-Standardüberweisung gehört. So kann man auch Geschäfte machen. P.S.: Angemerkt sei noch, dass dies im Vergleich die günstigste Bank für Studenten ist. Solche Verhältnisse war ich aus Deutschland bei weitem nicht gewohnt.

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Erschienen 9. November 2005 auf http://mehrsprachigkeit.blogspot.com.

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