Ich liebe meinen Beruf
disLEXia.de | 8. Januar 2005 — Ich weis nicht ganz genau, was mein Beruf ist, aber ich liebe ihn. Ich fahr' morgens gut gelaunt zur Arbeit und abends gut gelaunt…
[Eine Einführung in die Serie gibt es bei Spaß mit der iTAN] Ich gehöre der Denkrichtung an, dass an einer staatlichen Universität nicht Wissenschaft um ihrer selbst getrieben werden darf, sondern der Gesellschaft nützen muss. Wissenschaft an einer öffentlichen Universität sollte primär auf die (nicht zwingend unmittelbare) Lösung gesellschaftlicher Probleme gerichtet sein. Die Gesellschaft bezahlt uns damit wir Dienste für sie erbringen. Nicht zuletzt deshalb habe ich Jura studiert. (Und war verzweifelt als das Mädchen, das in der 1. Semester Vorstellungsrunde sagte "Ich studiere Jura, weil ich den Menschen helfen möchte" herzlich ausgelacht wurde). Das ist auch einer der Gründe, warum ich mich inzwischen überwiegend mit IT-Sicherheit und nicht mit Strafrecht beschäftige. Ich denke wir haben ein brennendes Problem mit IT-Sicherheit. Als ich vor einigen Wochen auf einem Panel postulierte, ich würde mich wundern, warum uns die ganze IT-noch nicht unter dem Hintern zusammmegebrochen sei, kam von berufener Stelle die frage, woher ich denn wisse, dass das nicht längst passiert sei - zumindest was die Vertraulichkeit angehe. Daraus ergibt sich, dass man als Wissenschaftler nicht nur nur den Dialog mit seinen Kollegen suchen sollte, sondern auch mit dem Rest der Welt außerhalb des Elfenbeinturms. Und deshalb fahre ich auch so viel in der Welt herum, und trage vor, was wir so treiben - und nicht etwa weil ich so gerne Reise, das verliert nämlich schnell seinen Charme. Deshalb war ich auch an der ein oder anderen Pressemitteilung beteiligt. Nicht grade begeistert, weil ich seit meiner Zeit als Pressekontakt wo anderes die Nase von dem Geschäft mächtig voll habe, aber "wat mutt, dat mutt". Andere Baustelle: Ich war frustriert mit der Effektivität von universitären Praktika. Also habe ich als mehr oder weniger letzte Tat vor den Weihnachtsferien 2004 das PenTest Praktikum ausgerufen und 10 Teilnehmer ausgewählt. Die Studenten sollten eigenständig uns zielorientiert arbeiten. Für die Spielerische Komponente wurde das ganze als wie eine Firma "RedTeam" aufgezogen. Ich war der CEO und dafür zuständig die anderen zu nerven, die Studenten hatten Aufgabenbereiche, wie Dokumentation, Kundenkontakte, Catering, Computing-Services usw. Sie ersten Wochen vergingen mit Weiterbildung und Trainingsaufgaben. Kleine Teams bereiteten Themen für andere auf. Wir übten uns in der Sicherheitsanalyse. Beliebtes Opfer für unsere Experimente: CitrusDB. Die Studentengruppe war der Liebling der Öffentlichkeitsarbeit. Noch heute prangt auf der Aachener Informatik ein Foto vom vorletzten "Anti Hacker Wettbewerb" bei dem das Team größtenteils aus dem RedTeam bestand. Die Siege bei diversen Wettbewerben waren der Pressestelle Immer eine Meldung wert: 1, 2. Die Arbeit des RedTeam hat zweifelsohne unsere Medienpräsenz gestärkt und geholfen unser Labor in kürzester Zeit als Think-Tank im Sicherheitsbereich zu etablieren. Alle waren froh. Unsere Gruppe, die offiziell aus einem C3 Professo…
Bitte beachten Sie: Dieser Artikel ist nicht mehr im Original verfügbar.disLEXia.de | 8. Januar 2005 — Ich weis nicht ganz genau, was mein Beruf ist, aber ich liebe ihn. Ich fahr' morgens gut gelaunt zur Arbeit und abends gut gelaunt…
disLEXia.de | 25. August 2005 — Meine Studenten zeigen Initiative und forschen fleißig. Sie veröffentlichen - wenn auch nicht unbedingt in den vorgefahrenen akade…
disLEXia.de | 29. August 2005 — [Eine Einführung gibt es bei Spaß mit der iTAN, Spaß mit der Uni und Spaß mit der Presse(stelle)] Wissenschaft als gesellschaftlic…
disLEXia.de | 29. August 2005 — [Eine Einführung gibt es bei Spaß mit der iTAN und Spaß mit der Uni] Innerhalb unserer Forschungsgruppe haben wir viel über die iT…
Rechtseinblicke | 27. August 2008 — Nach drei interessanten Monaten geht diese Woche meine Station bei der Staatsanwaltschaft zu Ende. Während einige Kollegen doch…
ViaJura | 24. Juni 2010 — Ich muss mir jetzt mal etwas Frust von der Seele schreiben. Bei mir entwickelt sich langsam das Gefühl, dass viele Unternehmen …
Heymanns Strafrecht Online Blog | 18. Mai 2010 — Ich hatte ja gerade schon gepostet, dass ich mir zur Feier des Tages heute auch mal ein Schwätzchen erlaube. Eingehen will ic…
studiur.org | 18. März 2010 — Es gibt ja bekanntlich Menschen die mögen Anonymität. Möglichst in einer sehr großen Stadt wohnen, die Nachbarn nicht kennen wo…
Jurakopf | 28. Mai 2008 — Ich bin ja gegenüber diesen ganzen “sozialen Netzwerken” immer sehr skeptisch. Lange Zeit war ich z.B. OpenBC (später XING) Nut…
LawBlog | 15. Januar 2005 — Kautionen sind in Deutschland zwar erlaubt. Richter machen aber nur sehr zögerlich davon Gebrauch. Wenn ich als Verteidiger m…