Spam-Mail abbestellen ist gar nicht so einfach
am 27.06.2006 von http://www.strafblog.de
Habe heute morgen erstmal meinen email-Posteingang gesichtet und wieder einmal jede Menge Spams gefunden. Eine Unzahl von Newslettern belagern mich regelrecht und bei den meisten habe ich keine Ahnung, wie ich zu der Ehre komme, in den Verteilerkries aufgenommen worden zu sein.
Also habe ich mich an die mühselige Arbeit gemacht, die Newsletter abzubestellen, wobei das gar nicht so einfach ist. Immerhin bieten die meisten Newsletter einen Link, der meistens ganz klein am Ende des Textes versteckt ist, um sich abzumelden. Manchmal genügt ein Klick auf den Link zur Abbestellung, bei anderen Newslettern wird man auf eine Verifizierungsseite oder Ähnliches gelenkt, wo man dann einen nicht präsenten Benutzernamen oder ein genausowenig präsentes Passwort eingeben soll, um sich abzumelden. Bei einem Newsletter sollte ich einen sage und schreibe 32-stelligen Abmeldecode eingeben, der aus Zahlen sowie Buchstaben in Groß- und Kleinschreibweise besteht, so dass man sich eigentlich nur vertippen kann, wenn man nicht mit ungeheurer Konzentration zu Werke geht.
Einige der Plagegeister schicken auch eine Bestätigungs-email über die Abbestellung, die man dann erstmal rückbestätigen muss, damit die Abmeldung wirksam wird.
Soweit ich das beurteilen kann, ist es mir gelungen, fast alle unerwünschten Newsletter abzubestellen. Nur an einem habe ich mir die Zähne ausgebissen, da muss ich demnächst noch mal ran. Aber bis dahin sind sicher wie von Geisterhand weitere nie bestellte Newsletter aufgetaucht, die ich dann in einem Zuge auch wieder abbestellen kann. Man hat ja sonst nichts zu tun ...
Autor: RA Rainer Pohlen
Kanzlei POHLEN + MEISTER
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