Office-Pakete im Überblick
Jurakopf | 8. Januar 2008 — Es gibt auf dem Markt inzwischen eine Fülle von Office-Paketen - alleine für das Microsoft Office gleich zwei verschiedene “I…
Wer eine Seminararbeit schreibt, erstickt schnell in Kopien und Fundstellen. Anfänger glauben häufig, dass eine Hausarbeit schon das höchste der Gefühle ist - und lernen dann später, dass dies bestenfalls eine kleine Übung war. Zur Verwaltung von Literatur gibt es zunehmend Software auf dem Markt. Nachdem ich mich eine zeitlang umgesehen habe, kann ich nur zwei Ratschäge geben: Lasst es und gebt kein Geld aus.
Es gibt eine Fülle von Produkten, bevor man sich aber damit beschäftigt, muss man sich selbst überlegen, ob es überhaupt Sinn macht, so etwas einzusetzen. Ich denke, bei Seminararbeiten hängt das stark vom Charakter ab - viele werden einfach lieber mit etwas Chaos oder einfach einem gut geführten schriftlichen Register arbeiten.
Der Vorteil bei mir liegt ganz klar darin, dass ich alle Fotokopien als PDF erfasse und mit einer geeigneten Software das dann auch schön verwalten kann. Wenn man so chaotisch arbeitet wie ich, ist das gar nichtmal so dumm.
Bei meiner Suche nach Software bin ich recht schnell bei einem kommerziellen Anbieter gefunden, den ich weder empfehlen werde, noch dessen Name ich hier nenne. Geboten wird eine kostenlose Variante, die für “normale Seminararbeiten reicht”. Sie kann bis zu 100 Texte erfassen. Wie das für eine Seminararbeit (nicht Hausarbeit) reichen soll weiß ich leider nicht, jedenfalls nicht in meinem Erfolgsverwöhnten Fall (bisher 3 Seminararbeiten, alle ab 13 Punkte aufwärts und um die 120-150 Fundstellen). Aber, das Studium lässt man sich ja auch was kosten, also wollte ich es mir überlegen zu kaufen: Bei um die 90 Euro hört der Spaß aber auf. Da sind mir Karteikarten dann doch lieber.
Die Leser hier wissen, wie empfindlich ich dann auf bestimmte Dinge reagiere - meine Mail mit dem Hinweis, dass ein “Studentenpreis” vielleicht eine gute Idee wäre wurde quittiert mit dem Hinweis, dass Nachlässe für Studenten nicht möglich sind. Außer, man kommt im Rudel: Wenn ich ein paar Freunde überzeuge, die Software zu kaufen, dann gibt es doch Nachlässe. Was ich von Rudel-Rabatten halte, ist hinlänglich bekannt, zumal ich Argumentationsmuster wie “Wir können das finanziell nicht umsetzen” in diesem Zusammenhang als Versuch werte, mich für Dumm zu verkaufen.
Somit werde ich hier also diese Software nicht empfehlen und rate stattdessen denjenigen, die Geld ausgeben möchten, sich für etwa 100 Euro ein Office-Paket zu kaufen.Die gibt es nämlich mit Studentenpreisen und bieten für diese Summe gehörig mehr Funktionen. Zumal man eine Literatursoftware als Student
Zur Literatur-Verwaltung habe ich im Übrigen einige freie Produkte gefunden, von denen mich letztlich “JabRef” überzeugt hat. Es ist Java-basiert und bietet die wesentlichen Funktionen. Was fehlt ist eine Art “Ideen-Management”, was aber auch nicht unbedingt zu einer…
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