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So kann man als ANwalt auch sein Geld verdienen

am 28.07.2007 von http://www.mindermeinung.de/

Zum Abschluss von Mindermeinung hier noch etwas zum Schmunzeln.

Gericht schlägt Vergleich über 15.000 Euro vor

Im Prozess um einen fälschlich ausgestellten Steuerbescheid über 2,1 Milliarden Euro hat das Landgericht München I einen Vergleich vorgeschlagen. Demnach soll der Freistaat 15.000 Euro zahlen, weil das Finanzamt München II die unberechtigte Forderung nach einem Einspruch nicht umgehend korrigierte. Korrekterweise hätte die Münchner Kioskbesitzerin 108,82 Euro bezahlen müssen.

Taschenrechner © Imagesource
Teurer Rechenfehler im Finanzamt München II
Die Steuerbehörde hatte von der Kioskbetreiberin für einen einzigen Monat 2,1 Milliarden Euro Umsatzsteuer gefordert. Um diesen Betrag zu erreichen, hätte sie beispielsweise zehn Milliarden Wurstsemmeln verkaufen müssen. Selbst als die Geschäftsfrau telefonisch auf den offensichtlichen Fehler hinwies, blieb das Finanzamt zunächst bei dem abwegigen Bescheid und korrigierte ihn erst, als die Frau mit Hilfe von Steuerberater und Rechtsanwalt Einspruch eingelegt hatte.

Dass die Sachbearbeiter zunächst auf stur stellten, ist für den Freistaat fatal, denn der Einspruch des Steuerberaters war teuer: Sein Honorar für den Brief an das Finanzamt berechnet sich gemäß der geltenden Gebührenordnung nach dem sogenannten Streitwert; in diesem Fall wären das mehr als 2,5 Millionen Euro plus Mehrwertsteuer.
Anwälte fordern hohen Schadensersatz

Um nicht noch zusätzlich hohe Prozesskosten fürchten zu müssen, hat die Frau …

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So kann man als Anwalt auch sein Geld verdienen

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Gericht schlägt Vergleich über 15.000 Euro vor

Handakte WebLAWg / Im Prozess um einen fälschlich ausgestellten Steuerbescheid über 2,1 Milliarden Euro hat das Landgericht München I einen Vergleich vorgeschlagen. Demnach soll der Freistaat 15.000 Euro zahlen, weil das Finanzamt München II die unberechtigte Forde…

So einen Fall will ich auch

Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Einen Heidenschreck hat das Finanzamt München einer Geschäftsfrau verpasst: Es forderte über zwei Milliarden Euro Umsatzsteuer.Der Brief des Finanzamts München II lag vergangenen Oktober im Briefkasten der Geschäftsfrau. Über zwei Milliarden Eu…

Richter vergessen Recht und Gesetz, wenn es um die Staatskasse geht

Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Eine überhöhte Steuerforderung von gut 2,1 Milliarden Euro gegen eine Münchner Kioskbesitzerin beschäftigt seit Mittwoch das Münchner Landgericht. Zwei Anwälte haben gegen den Freistaat auf knapp 600. 000 Euro Schadenersatz für das Honorar des…

Umsatzsteuerbescheid über 2 Mrd. Euro für Ladengeschäft

Die herrschende Meinung / Das Landgericht München I verhandelt einen Rechtsstreit zwischen zwei Rechtsanwälten und dem Freistaat Bayern wegen Schadensersatz aufgrund zu hoher Steuerfestsetzung. Die Steuerpflichtige betreibt ein Ladengeschäft in München. Für den Mon…

LG München I: Münchnerin fordert Schadenersatz wegen utopisch hoher Steuerforderung

Rechtblog / Eine Münchner Kioskbesitzerin, die vom Finanzamt zu Unrecht eine Steuerforderung in Höhe von 2,1 Milliarden Euro erhalten hatte, hat den Freistaat Bayern auf Schadenersatz für den beauftragten Steuerberater in Höhe von 600.000 Eur…

Teurer Tippfehler: 440.234,03 Euro

JuraBlogs Blog / Der Kölner Express berichtet heute erneut über den teuren Fehler einer Finanzamt-Sachbearbeiterin (JuraBlogs berichtete). Statt der vom Anwalt geforderten 2,3 Millionen Euro Honorar für die Arbeit an einen einzigen Brief billigte die 1. Zivilkamm…

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Ali Al-Zand, Ansgar Koreng

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