Skifahren; Kollision; Skifahrer; Snowboarder

Kollidieren zwei Skifahrer miteinander und ist keiner der beiden der deutlich schnellere und keiner der obere/und oder hintere Fahrer, so spricht eine Vermutung dafür, dass keiner der beiden dem jeweils anderen die erforderliche Aufmerksamkeit hat zukommen lassen. In diesem Fall haben beide Skifahrer die Kollision in gleichem Maße durch Verstoß gegen die FIS-Regeln 1 und 2 verschuldet, weshalb eine Verschuldensquote von 50/50 anzunehmen ist.

Etwas anderes gilt, wenn ein Snowboarder an der Kollision beteiligt ist. Zu dessen Lasten ist zu berücksichtigen, dass ein Snowboard schwerer ist als Ski, weshalb bei der Kollision höhere Verletzungsrisiken bestehen. Zudem ist ein Snowboard schwerer zu steuern. Schließlich ist zu Lasten d…

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Themen: Rechtsprechung

Erschienen 20. April 2006 auf http://www.sportylaw.de.

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