Nepal: Seit Jahresbeginn bereits sechs Journalisten verhaftet oder bedroht
Menschenrechte | 10. Januar 2006 — Reporter ohne Grenzen verurteilt die anhaltende Schikane der unabhängigen Presse in Nepal scharf. Seit dem 1. Januar haben Sicherh…
Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert das gewaltsame Vorgehen der Regierung Simbabwes gegen unabhängige Journalisten scharf und fordert internationale Maßnahmen, um Medienleute zu schützen. Gift Phiri, der für die in London ansässige Tageszeitung The Zimbabwean arbeitet, wurde am 1. April in Harare ohne Angabe von Gründen festgenommen. Der frühere Chefredakteur der inzwischen geschlossenen Zeitung The Daily News, Luke Tamborinyoka, musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, weil er im Gefängnis brutal zusammengeschlagen wurde. Auf den wachsenden Druck der Opposition reagiert die Regierung Simbabwes zunehmend mit Gewalt, auch gegen Journalisten, so ROG. Nur internationale Bemühungen, besonders innerhalb Afrikas, können die Willkür gegenüber oppositionellen Politikern und unabhängigen Medien beenden. Phiri konnte einem Freund noch per SMS von seiner Festnahme berichten. Der Journalist wurde offensichtlich von der Polizei gesucht, nachdem er in seinen Artikeln die Namen von Polizisten veröffentlicht hatte, die an Festnahmen von Oppositionellen, Menschenrechtsaktivisten und Journalisten beteiligt waren. Bereits im Februar 2006 wurde Phiri von Unbekannten angegriffen. Sie warfen ihm vor, für die US-amerikanischen Radiosender Voice Of America (VOA) sowie für den zimbabwischen Radiosender Voice of People (VOP) zu arbeiten, der aus dem Ausland sendet. Der ehe…
» Vollständiger ArtikelErschienen 5. April 2007 auf http://menschenrechte.blogg.de/.
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