SIEMENS-Korruptionsaffäre: Spitze des Eisberges wird größer
am 18.11.2006 von strafblog
Wie focus-online berichtet, weitet sich die Affäre um Bestechungsgelder in der Kommunikationssparte bei SIEMENS aus. War bislang noch von einem Volumen von ca. 20 Millionen Euro die Rede gewesen, sollen jetzt allein auf dem Konto eines Managers der SIEMENS-Landesgesellschaft in Griechenland 40 Millionen Euro gefunden worden sein. In Österreich seien zuvor bereits rund 60 Millionen Euro von der dortigen Staatsanwaltschaft eingefroren worden. Die Münchner Staatsanwaltschaft vermute weltweit deponierte Bestechungsgelder in dreistelliger Millionenhöhe (was ja mit den beiden oben geannten Beträgen schon der Fall wäre). Neben einem Ermittlungsverfahren in Italien hätte eine anonyme Strafanzeige bei der Münchner Staatsanwaltschaft und eine Verdachtsanzeige der Dresdner Bank in der Schweiz zur Einleitung des aktuellen Ermittlungsverfahrens geführt.
Autor: RA Rainer Pohlen
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» Siemens: Schmiergeld-Verdacht weitet sich aus - Wirtschafts-News Finanzen FOCUS Online
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