Sieben Jahre Haft für den Bahnhof-Amokläufer von Berlin

Ein 17-jähriger Jugendlicher, der nach der glanzvollen Einweihungsfeier des neuen Berliner Hauptbahnhofs am 26. Mai des vorigen Jahres wahllos mit einem Messer auf Passanten eingestochen und dabei 33 von ihnen verletzt hatte - 8 davon lebensgefährlich -, ist heute vom Landgericht Berlin zu 7 Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Laut SPIEGEL-ONLINE befand das Gericht den jungen Mann wegen versuchten Totschlags in 33 Fällen sowie wegen gefährlicher Körperverletzung für schuldig. Der ursprünglich erhoben Vorwurf des versuchten Mordes wurde fallengelassen. Der zur Tatzeit erheblich angetrunkene Jugendliche hatte geltend gemacht, sich an das Tatgeschehen nicht zu erinnern. Er konnte auch kein Motiv für sein Verhalten nennen, entschuldigte sich aber bei seinen Opfern. Da einer der Verletzten HIV-positiv war, hatte zunächst die Gefahr bestanden, dass andere Opfer mit dessen Blut infiziert worden sein könnten. Dies hatte sich letztlich aber nicht bewahrheitet. Autor: RA Rainer Pohlen Kanzlei POHLEN + MEISTER

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Themen: Berlin , Haft , Spiegel Online , Landgericht Berlin , Bahnhof

Erschienen 23. März 2007 auf http://www.strafblog.de.

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