Sicherungsabtretungen des Insolvenzschuldners
Zieht der Verwalter eine vom Insolvenzschuldner sicherungshalber abgetretene Forderung ein, ohne dass der Schuldner für die gesicherte Verbindlichkeit persönlich haftet, ist der Gläubiger aus dem eingezogenen Betrag nur dann unverzüglich zu befriedigen, wenn die Sicherheit auch ohne die Insolvenz verwertungsreif gewesen wäre. Steht dieser Umstand noch nicht fest, so ist der möglicherweise dem Gläubiger verbleibende Betrag bei der Verteilung zurückzubehalten.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 11. Dezember 2008 - IX ZR 194/07
Diese Beiträge dürften Sie ebenfalls interessieren: Steuererstattung in der Wohlverhaltensperiode Gläubigerbenachteiligung Widerruf der Steu… » Vollständiger ArtikelThemen: Versicherungsvertrag , Insolvenz , Fingerprint , Einziehungsrecht IN Wohlverhaltensperiode
Erschienen 13. Januar 2009 auf http://www.rechtslupe.de.
Tabelle Rechtsanwaltsvergütung: Abgetretene Rechtsanwaltsvergütung
Rechtslupe | 29. Dezember 2008 — Tritt ein Rechtsanwalt mit wirksamer Zustimmung des Mandanten Vergütungsansprüche an einen Dritten ab, so kann er an diesen jed…
Forderungen IN Der Insolvenz: Sicherungshalber abgetretene Forderungen in der Insolvenz
Rechtslupe | 2. April 2009 — Das Einziehungsrecht des Insolvenzverwalters bei sicherungshalber abgetretenen Forderungen kann, wie der Bundesgerichtshof in e…
Rücktritt vom Grundstückskauf in der Insolvenz
Rechtslupe | 13. Januar 2009 — Hat der Insolvenzschuldner an einem von ihm erworbenen Grundstück einem Gläubiger eine dem vorgemerkten Rückübertragungsanspruc…
Abschlagszahlungen in der Insolvenz
Rechtslupe | 13. Januar 2009 — Der Insolvenzverwalter hat bei einer Abschlagsverteilung alle zur Tabelle festgestellten Forderungen uneingeschränkt zu berücks…
Üergangsregelung bei Zwangsverwaltungen
Rechtslupe | 9. Januar 2009 — Das Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung findet auch auf Zwangsverwaltungsverfahren, die am 30. Juni 20…
Vollstreckungsschutz und Insolvenz
Rechtslupe | 27. Januar 2009 — Der Schuldner ist auch nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein Ver-mögen befugt, in einem Verfahren über die Zwa…
Steuerbürokratieabbaugesetz: Steuerbürokratieabbaugesetz
Rechtslupe | 30. Dezember 2008 — Das Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens (Steuerbürokratieabbaugesetz) vom 20. Dezember 2008 …
Ausgesetzte Kontopfändung vor derInsolvenz
Rechtslupe | 22. Dezember 2008 — Verfügt der Schuldner nach Aussetzung der Vollziehung einer Pfändungs- und Einziehungsverfügung der Finanzverwaltung über das g…
Grundst??cksverkauf aus Gesch??ftsaufgabe?
Rechtslupe | 10. Dezember 2008 — Ist Gegenstand der ??bertragung ein zu bebauendes Grundst??ck, das der Ver??u??erer unter der Bedingung der Fertigstellung des …
Betriebliche Witwenrente
Rechtslupe | 29. Dezember 2008 — In der Betrieblichen Altersversorgung ist, wie der Bundesgerichtshof jetzt entschieden hat, die als Prozentsatz der Rente des …
Ansprüche des ehemaligen Insolvenzschuldners auf Erstattung von Einkommensteuer gehören nicht zu den in der Wohlverhaltensphase an den Treuhänder
Gläubigerbenachteiligung | Rechtslupe
In der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 133 InsO Rechtshandlung des Insolvenzschuldners anfechten, die dieser in den letzten zehn Jahren vor dem
Widerruf der Steuerberaterbestellung in der Insolvenz | Rechtslupe
Eine Vereinbarung zur Abwicklung des Insolvenzverfahrens zwischen dem insolventen Steuerberater und seinen Gläubigern steht nach einem Urteil des

