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Selbst vorgeführt

am 21.12.2006 von InsoBlog.de

Ein Kollege war vom AG Magdeburg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Das Gericht hat den Eröffnungsantrag mangels Masse abgewiesen und mit dem Abweisungsbeschluss die Sicherungsmaßnahme “vorläufige Insolvenzverwaltung” aufgehoben. Dagegen wehrt sich der ehemalige vorläufige Insolvenzverwalter.
Der (starke) vorläufige Insolvenzverwalter darf und muss vor dem Ende seines Amtes die von ihm verwalteten Gelder dazu verwenden, um seine Vergütung und weitere von ihm begründete Verbindlichkeiten zu decken. Wenn es nichts gibt, kann aber nichts verwendet werden.
Der Vergütungsanspruch des vorläufigen Insolvenzverwalters ist dann ein nicht bezahlter Anspruch gegen einen Schuldner, der pleite ist.
Was macht mein Kollege aus Magdeburg? Er wollte erreichen, dass er faktisch auf eigene Rechnung mit den Befugnissen eines starken vorläufigen Verwalters nach Geld beim Schuldner sucht - mit dem Zweck, die eigenen Vergütungsansprüche zu …

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Wo steht das in der InsVV?

InsoBlog.de / Der Anspruch auf Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters bemisst sich nach § 11 Abs. 1 InsVV so: Er erhält in der Regel 25 vom Hundert der Vergütung nach § 2 Abs. 1 bezogen auf das Vermögen, auf das sich seine Tätigkeit während des Er…

Entscheidend ist der Wert des verwalteten Vermögens

InsoBlog.de / Der Schuldner wendet sich gegen den Vergütungsantrag des vorläufigen Verwalters. Für das, dass der Verwalter aus Sicht des Schuldners nichts oder wenig getan hat, ist dem Schuldner die Vergütung zu hoch. Der BGH nutzt die Gelegenheit, zur Berech…

Wann verjährt der Vergütungsanspruch des Insolvenzverwalters?

InsoBlog.de / Dass Insolvenzverwalter eine eher eigenwillige Form des Unternehmertums pflegen fällt mir immer wieder auf. Auf dem Vergütungsseminar meint der Kollege zum Beispiel, dass man keine Abschläge auf die Verwaltervergütung nach § 9 InsVV geltend mach…

BGH: Masseunzulänglichkeit spielt bei der Höhe der Verwaltervergütung keine Rolle

InsoBlog.de / InsO § 7; ZPO § 574 Abs. 2, § 577 Abs. 2 Satz 2 a) Wird eine Insolvenzrechtsbeschwerde mit einheitlichem Verfahrensgegenstand auf mehrere Gesichtspunkte gestützt, so ist sie, falls auch nur einer der Gesichtspunkte eine Rechtsfrage von grundsätz…

Nichts gewonnen und als zu gierig geoutet.

InsoBlog.de / Dem Rechtspfleger oder der Rechtspflegerin beim Amtsgericht Braunschweig wird es eine kleine Genugtuung sein. Der Insolvenzverwalter könnte etwas kleinlaut sein. Es geht um das Reizthema Vergütungsbeschlüsse. Für die Arbeit als vorläufiger Inso…

AG Göttingen: Anfechtungsansprüche als Bemessung für die Vergütung des vorläufigen IV

InsoBlog.de / Das Insolvenzrechtsportal berichtet in einem Newsletter über einen Beschluss des AG Göttingen vom 18.12.2006 (74 IN 223/06). Der vorläufige Insolvenzverwalter hatte beantragt, einen Anfechtungsanspruch gegen das Finanzamt bei der Bemessung der Ver…

Der tatsächliche Wert ist entscheidend

InsoBlog.de / Im Eröffnungsgutachten geht es darum, dem Gericht eine Entscheidungsgrundlage für den Eröffnungsbeschluss zu geben: Liegt ein Insolvenzgrund vor? Sind die Verfahrenskosten gedeckt? Ich hatte eine Lebensversicherung vorsichtig mit 10.000,00 EUR Rü…

Lastschriftverfahren: Keine stille Genehmigung durch den “schwachen” vorläufigen Insolvenzverwalter

InsoBlog.de / Diese Entscheidung werden Insolvenzverwalter, Banken und die Branchengelehrten Wort für Wort verschlingen. Der IX. Zivilsenat nimmt in einem Urteil vom 25. Oktober 2007 ausführlich zu den Fragen Stellung, wie sich die Genehmigungsfiktion in den AGB…

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Der Autor und sein Blog

Ulrich Stockburger

Wortmeldung aus dem Insolvenzbüro

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