Scoring zur Bonitätsprüfung schwer fehlerbehaftet

Eine Studie der GP Forschungsgruppe im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz hat schwere Mängel bei Anbietern von Scoringmethoden für die Prüfung der Kreditwürdigkeit ergeben.

Allein bei der größten Auskunftei hierzulande, der Schufa, waren demnach 45 Prozent der gespeicherten Eintragungen fehlerhaft, unvollständig oder falsch. So waren etwa Girokonten, Bankverbindungen, Handyverträge oder Immobilienkredite nicht erfasst. Darüber hinaus listete die Schufa gekündigte Mobilfunkverträge als noch aktiv, Girokonten mit falscher Nummer oder abgelaufene sowie nicht existente Kreditkarten auf. Bei anderen großen Auskunfteien war vor allem die Aussagekraft der gelieferten Kriterien zur Bonitätsprüfung mangelhaft. Der Leiter der Untersuchung, Dieter Korczak, sprach bei der Vorstellung des Berichts (PDF-Datei) am heutigen Mittwoch in Berlin von einem “ernüchternden Ergebnis”. Es sei sehr “fragwürdig”, was bei den vier ins Blickfeld genommenen Dienstleistern an Daten erfasst und gespeichert werde. Zugute halten wol…

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Themen: Berlin , Verbraucherschutz , Heise , Schufa

Erschienen 19. August 2009 auf http://log.handakte.de/.

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Scoring zur Bonitätsprüfung schwer fehlerbehaftet

Eine Studie der GP Forschungsgruppe im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz hat ergeben, dass bis zu 45 Prozent der bei vier Auskunfteien gespeicherten personenbezogenen Daten nicht fehlerfrei sind.