Schweiz: Erneut Standesinitiative zum Verbot von Actionspielen
Bereits im vergangenen März hat der Schweizer Ständerat zwei Initiativen zur Verschärfung des Jugendschutzes bei Computerspielen bis
hin zum vollständigen bestimmter Actionspiele
beschlossen, die allerdings bisher nicht umgesetzt worden sind. Das könnte sich in Kürze ändern, da inzwischen eine Reihe von
Kantonen Druck macht. Zuletzt hat am Montag Kantonsrat des Kanton Luzern eine weitere solche Initiative fast einstimmig
verabschiedet.
Wie die vom Ständerat bereits beschlossene Initiative aus dem fordert auch das aktuelle Papier ein
Verbot der Herstellung, des Anpreisens, der Einfuhr, des Verkaufs und der Weitergabe von Spielprogrammen, in denen grausame
Gewalttätigkeiten gegen Menschen und menschenähnliche Wesen zum Spielerfolg beitragen.
Das geht über das ohnehin schon strenge deutsche Recht noch hinaus – § 131 StGB verbietet nur solche grausamen Darstellungen, die
zusätzlich entweder gewaltverherrlichend oder -verharmlosend sind oder die Menschenwürde verletzten. Nicht jede in einem Spiel
enthaltene Gewaltszene, mag sie auch grausam erscheinen, ist hiervon automatisch erfasst.
Die Standesinitiative ist nur der Beginn eines mehr…
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