Schmidt kritisiert Zwei-Klassen-Service bei Ärzten

Berlin (Reuters) - Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die Ärzte gemahnt, gesetzlich versicherte Patienten nicht länger schlechter zu behandeln als Privatpatienten.

"Ich erwarte, dass mit der erheblich verbesserten Honorierung eine Bevorzugung von Privatpatienten aufhört und der 'Zwei-Klassen-Service' beendet wird", sagte die SPD-Politikern der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Es könne nicht sein, dass Patienten viel später einen Termin erhielten, nur weil sie gesetzlich versichert seien, sagte Schmidt laut Vorabbericht.

Die Ministerin wies gleichzeitig erneut die Kritik von Ärztefunktionären an der Honorarreform der Bundesregierung zurück. Für die allermeisten Ärzte stiegen die Honorare deutlich, was erste Abrechnungsergebnisse für das erste Quartal zeigten, sagte Schmidt. Die Gesamtvergütung der niedergelassenen Ärzte ist nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im ersten Quartal bundesweit um 7,8 Prozent höher ausgefallen als im Vorjahreszeitraum.



Quelle: Reuters (1. August 2009)

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Themen: Berlin , Germany , Western Europe , Europe , German General News , Domestic Politics , Health And Medicine , Das Erste , Ulla Schmidt

Erschienen 1. August 2009 bei http://www.reuters.com.

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