Schalke 04 darf Eintrittskarten aus dem Internet nicht mehr sperren: Grundsatzurteil
Seatwave, Europas größter Online Ticketmarktplatz für Fans, erringt einen wichtigen Sieg für den gesamten Ticketzweitmarkt und alle Fußballfans. Schalke 04 hatte Fans den Einlass ins Stadion verweigert, weil die Karten im Internet auf dem Ticketzeitmarkt gekauft wurden.
Dieses Vorgehen von Schalke 04 war nicht rechtens.
Das Landgericht Essen hat in seinem Urteil vom 26. März 2009 die jüngste Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zum Handel mit Tickets auf Internetplattformen (BGH, Az. I ZR 74/06 - bundesligakarten.de) herangezogen.
Es geht um die Frage, ob Ticketaufdrucke wie: “Die Karte verliert bei einem Verkauf über nicht autorisierte Internetplattformen ihre Gültigkeit” dem Inhaber der Karten wirksam entgegengehalten werden können. Die Antwort ist klar und deutlich: nein, können sie nicht. Seatwave, Europas größter Online Ticketmarkt für Fans, war gegen den FC Schalke 04 im Wege eines einstweiligen Verfügungsverfahrens vorgegangen, da der Fußballclub wie viele andere Bundesligavereine seinen Fans droht, dass Tickets ungültig werden, wenn sie über nicht “autorisierte” Internetplattformen verkauft werden. Das Landgericht Essen hat dem FC Schalke 04 …
» Vollständiger ArtikelThemen: Internet , Stadion , FC Schalke 04 , Eintrittskarten Schalke 04
Erschienen 4. Mai 2009 auf http://log.handakte.de/.
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