Schadensersatz wegen SED-Geldwäsche

Die österreichische Bank Austria muss dem Bund bis zu 240 Millionen Euro zahlen, weil nach Auffassung eines Schweizer Gerichts eine frühere Tochter des Instituts bei der Veruntreuung von Geldern aus SED-Vermögen mitgeholfen hatte. Wie Bank Austria in der Nacht zum Samstag mitteilte, sorgte das Urteil für eine überraschende Wendung in einem Rechtsstreit, der in den 1990er Jahren begann. Das Geldhaus will die Entscheidung allerdings anfechten. Geklagt hatte die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), die als Nachfolgerin der Treuhandanstalt versteckten Geldern der DDR-Staatspartei SED auf der Spur ist. In dem Fall geht es um eine ostdeutsche Handelsfirma, die damals rund eine halbe Milliarde D-Mark (250 Millionen Euro) wert war.

Umgerechnet 128 Millionen Euro wurden nach der Wende aus de…

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Themen: Urteil , Bund , Geldern , Bank Austria

Erschienen 28. März 2010 auf http://log.handakte.de/.

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