Schaar fordert schärfere Gesetze gegen Spionage via Smartphones

Der Bundesdatenschutzbeauftrage Peter Schaar fordert schärfere Gesetze, um Spionage mittels Smartphones verhindern zu können. Ermöglicht wird diese durch standortbezogene soziale Netzwerke wie Foursquare oder Gowalla, die Informationen über den Nutzer mit seinem aktuellen Aufenthaltsort verknüpfen. Viele dieser Dienste basieren dabei auf Smartphones und darauf installierten Apps. Die Position des Nutzers wird entweder über zell- oder netzbasierte Ortung, via GPS oder - im Falle der sog. Nahfeldortung - über Zugangspunkte von Funknetzen oder Bluetooth ermittelt. Dadurch wird es möglich, dass beispielsweise Unternehmen über Diensthandys nachverfolgen können, wo sich ihre Mitarbeiter aufhalten. Ein großes Problem stellten vor allem solche Apps dar, die - beispielsweise als Spiel getarnt - ganz ohne Ortungsinformationen Daten an deren Anbieter übermitteln sollen. Zwar schreibt das Telekommunikationsgesetz (TKG) vor, dass eine netzbasierte Ortung nur mit schriftlicher Einwilligung des Nutzers zulässig ist und für die Nahfeld- und GPS-Ordnung gilt laut Bundesdate…

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Themen: Gps , Spionage , Ortung

Erschienen 24. Februar 2011 auf http://www.for-net.info/for-net-blog/.

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